PfadnavigationHomeSportFußballBundesligaFC Bayern MünchenStreich des Lokalrivalen1860-Fans sabotieren Bayern-Party am Rathaus mit Hurensöhne-PlakatVon David Verhoff, Heiko Niedderer, Nico LinnerStand: 15:53 UhrLesedauer: 2 MinutenFan-Plakat von 1860-Fans bei der Meisterfeier des FC Bayern am Rathaus MünchenQuelle: FCBDer FC Bayern feiert am Münchner Rathaus seinen 35. Meistertitel. Während der Party erlauben sich Fans des Lokalrivalen TSV 1860 München einen kuriosen Streich. Im Mittelpunkt steht ein beleidigendes Plakat. Manuel Neuer schreitet ein.Bei der Meisterfeier des FC Bayern am Münchner Rathaus ist es am Sonntagmittag zu einem kuriosen Vorfall gekommen. Mitten auf dem Münchner Marienplatz tauchte plötzlich ein riesiges Logo des deutschen Fußball-Rekordmeisters auf – doch beim genaueren Hinsehen wurde klar: Es war ein perfider Streich der Fans des Lokalrivalen TSV 1860 München.Während Tausende FCB-Fans die 35. Meisterschaft feierten, wurde ein gigantisches Bayern-Banner durch die Menschenmenge getragen. Viele Anhänger hielten es zunächst für eine offizielle Aktion. Doch auf dem XXL-Logo stand: „FC Bauern Hurensöhne.“Nach Informationen dieser Redaktion steckt hinter der Aktion eine Gruppe von Fans des TSV 1860 München. Besonders bitter für den FC Bayern: Das manipulierte Banner war sogar deutlich auf den großen Bildern des Livestreams von der Feier zu erkennen. Erst aus der Vogelperspektive wurde das ganze Ausmaß des Streichs sichtbar. Auf dem Logo war außerdem mit schwarzem Edding die Zahl „1860“ geschrieben.Manuel Neuer bemerkt den Streich als ErsterStadionsprecher Stephan Lehmann wurde von Kapitän und Torwart Manuel Neuer darauf hingewiesen. Danach versuchte Lehmann die Situation noch zu retten: „Könnt ihr mal kurz die Plane einholen? Weil: ihr seht ja nichts darunter. Tut sie bitte kurz zusammen.“ Doch da war es bereits zu spät: Genau in diesem Moment wurde das Banner eingeblendet.Lesen Sie auchMitten während der offiziellen Meisterparty des FC Bayern gelang den 1860-Fans damit ein spektakulärer Streich.Der Artikel wurde für das Sport-Kompetenzcenter (WELT, „Sport Bild“, „Bild“) verfasst und zuerst in „Bild“ veröffentlicht.