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Beim Abschlussgottesdienst betont Bischof Heiner Wilmer die politische Dimension des Glaubens: „Die Welt brennt. Aber sie ist nicht verloren.“

15:11 Uhr

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dpa/epd/taz | In Würzburg ist am Sonntag der 104. Deutsche Katholikentag zu Ende gegangen. Zum Abschluss rief der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, die Gläubigen zu Mut und Tatkraft auch unter schwierigen Bedingungen auf. „Habt keine Angst vor dem Schmutz der Straße. Habt keine Angst vor dem Durcheinander dieser Welt. Habt keine Angst, eine verbeulte Kirche zu sein“, sagte der Hildesheimer Bischof in seiner Predigt im Schlussgottesdienst. „Die Welt brennt. Aber sie ist nicht verloren. (…) Wartet nicht, zögert nicht, schaut hin, packt an, geht los, habt Mut, steht auf!“