Weiß-blau! Wie sonst könnte dieser Film beginnen als mit dem postkartenschönen „Himmel der Bayern“. Wobei, dort hinauf, zu Gott und den Engeln, will der Münchner nicht, darüber hat schon Ludwig Thoma 1911 in seinem Klassiker „Ein Münchner im Himmel“ geschrieben. Im Paradies, ist da zu lesen, gibt es ausschließlich Manna, und auf dem Animationsprogramm steht Frohlocken und Hosianna-Singen. Dem Dienstmann vom Münchner Hauptbahnhof in Thomas Erzählung schmeckt das gar nicht. Sein Grant ist bayerisches Kulturgut geworden, in den Sechzigerjahren wurde der Stoff sogar als Zeichentrickfilm vom BR adaptiert: Luja, sogi!
„Ein Münchner im Himmel“ im Kino: Halleluja?
David Dietl hat den bayerischen Klassiker fürs Kino aufgefrischt, mit Maximilian Brückner als Wiedergänger des „ewigen Stenz“ Monaco Franze.







