Sprachförderung in der Kita: Sprechen mit Rossmann

Mit dem Programm „Klasse 0“ wollen Konzerne gezielt Kinder mit Sprachdefiziten fördern. Der Kitaverband fordert stattdessen stabile Rahmenbedingungen.

Besser plappern mit bunten Bildern: Ein Kind bei einer Sprachförderung in einer Kita

Bernd Thissen/dpa

Das von der Drogeriekette Rossmann und weiteren Unternehmen finanzierte Programm „Klasse 0“ kommt auch Kindern in Berlin zugute. An Grundschulen in Hohenschönhausen, Lichtenberg und Kreuzberg erhalten Kitakinder damit zwei Mal pro Woche für je zwei Stunden eine besondere Sprachförderung. Sie soll ihnen den Übergang in die Grundschule erleichtern. Die Schulen bekommen dafür von Rossmann und der Initiative „Wir für Schule“ jeweils bis zu 8.000 Euro, etwa für pädagogisches Personal, Materialien oder Aufwandsentschädigungen für Ehrenamtliche. Bundesweit nehmen bisher rund 140 Schulen teil, wobei nach Angaben des Unternehmens mehr als 250 Schulen Interesse hätten.