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In der österreichischen Hauptstadt Wien findet der Eurovision Song Contest 2026 statt. Spanien, Irland, die Niederlande, Island und Slowenien boykottieren in diesem Jahr den ESC. Sie hatten im Vorfeld einen Ausschluss Israels wegen der israelischen Kriegsführung im Gazastreifen gefordert.Für Deutschland tritt die ehemalige DSDS-Teilnehmerin Sarah Engels mit dem Song Fire an.Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, dpa, epd, KNA, AP und Reuters.Mehr lesen Sie auf unserer Themenseite zum Eurovision Song Contest.
Konstantin ZimmermannBis zu 2.000 Menschen demonstrieren in Wien gegen IsraelAm Nachmittag haben sich in der österreichischen Hauptstadt Demonstranten versammelt, um gegen die Teilnahme Israels am ESC zu protestieren. Die Polizei sprach von rund 2.000 Teilnehmern. Eine ZEIT-Reporterin schätzte die Teilnehmerzahl auf mehrere Hundert.Lesen Sie hier alle Einzelheiten:Konstantin ZimmermannWo verfolgen Sie heute das ESC-Finale?·Iven FenkerDeutsche Dua Lipa oder Karstadt-Pop? Für Deutschland wird heute Sarah Engels singen. Bekannt dürfte sie dem ein oder anderen seit ihrer Teilnahme bei Deutschland sucht den Superstar sein. Im Ausland kennen sie wenige. Deswegen muss sie sich auf ihr Lied Fire verlassen, um zu punkten, wie mein Kollege Paul Buschnegg schreibt. Er meint, dass der Song durchaus an ältere Lieder von Popstar Dua Lipa herankommt, jedoch phasenweise auch an den Kaufhaus-Pop vergangener Zeiten erinnert. Lesen Sie hier den gesamten Text:Florian GasserWienWie das bei uns ablaufen wirdIm Grunde ist alles kreuzverkehrt. Denn eigentlich sind es ja die Deutschen (die Norddeutschen vor allem, vulgo: die Piefke), die bei jedem Wind und Wetter in Funktionskleidung durch die Gegend stapfen. Bei uns ist das heute anders: Die feinen Leute in Berlin und Hamburg sitzen gemütlich auf der Couch oder am Schreibtisch und werden von dort aus ihre feinsinnigen Kommentare und Einschätzungen zu den Darbietungen in der Wiener Stadthalle abgeben.Und wie vorhin gesagt: Der Österreicher, also ich, der eigentlich viel geeigneter für Gemütlichkeit ist als der Deutsche, der rennt mit Regenschirm und Fleecejacke durch Wien. So ganz klar ist mir noch nicht, wie das passieren konnte.So oder so: Mit Judith Liere, Dirk Peitz, Konstantin Zimmermann, Susanne Ködel, Iven Fenker und Paul Buschnegg (der eigentlich Wiener ist, aber im Gegensatz zu mir offenbar die Wettervorhersage gecheckt hat und einfach nicht hergekommen ist) werden wir heute hier eine richtig gute Zeit haben! Ich freu mich jedenfalls schon narrisch darauf. Florian GasserWienServus aus WienDie vergangenen Tage waren schon mal aufregend. Die Stadt hat für das Finale des ESC vorgeglüht, seit Anfang der Woche gab es Veranstaltungen, Partys und allerlei andere lustige Dinge. Zum Beispiel die »Partybim« der Wiener Linien – also eine Straßenbahn mit Discobeschallung. Es hat gefährlich gewackelt, wenn man drinnen stand und mittanzte, aber alles blieb heil.Es gab natürlich auch die angekündigten Proteste gegen die Teilnahme Israels am ESC. Meine Kolleginnen Simone Brunner, Nora Ederer und ich waren gestern unterwegs und haben aufgeschrieben, was wir da alles gesehen haben. Ein paar Hundert Demonstranten zogen durch die Stadt, flankiert von einer sehr großen Anzahl Polizisten, ein Helikopter kreiste über den Köpfen der Demonstranten. Und heute zog eine Demonstration von der Innenstadt bis in der Nähe der Stadthalle, wo der Song Contest stattfindet. Viel Polizei, ein Hubschrauber und Simone Brunner haben den Zug begleitet. Angemeldet waren 3.000 Menschen, geworden sind es ein paar hundert. Das schlechte Wetter hat sicher seinen Anteil daran. »Von den Organisatoren und Teilnehmern wurden immer wieder Parolen angestimmt«, erzählt Simone. »Auch ›From the river to the sea‹ war immer wieder zu hören.« Gröbere Zwischenfälle gab es aber nicht. Überhaupt waren die Proteste nicht so groß, wie viele befürchtet hatten. Das Sicherheitsaufgebot in der Stadt ist aber enorm, die Polizei ist überall, die Kontrollen an den Einlässen sind strenger als bei anderen Veranstaltungen.Heute Abend bin ich mit Nora Ederer in der Stadt unterwegs, zwischen dem Public-Viewing am Rathausplatz, dem ein oder anderen Kaffeehaus und vielleicht schaffen wir es noch einmal in die Partybim. Die fährt nämlich bis 22 Uhr.Konstantin ZimmermannJJ holte den ESC nach ÖsterreichEigentlich wurde in Basel im vergangenen Jahr Schweden als Favorit gehandelt. Doch der österreichische Sänger JJ gewann schließlich mit seiner Opernnummer Wasted Love. Wien war nach 1967 zuletzt im Jahr 2015 Austragungsort des ESC, nachdem Conchita Wurst mit ihrem Song Rise Like a Phoenix den Grand Prix gewonnen hatte.Ganz nach ESC-Tradition trägt der Gewinner des Vorjahres den Wettbewerb im Folgejahr aus: So kommt es, dass das europäische Musikevent mit der diesjährigen Ausgabe in Österreich stattfindet.Konstantin ZimmermannWien im Schatten des WeltgeschehensNur noch wenige Stunden, dann beginnt in der Wiener Stadthalle das Finale des diesjährigen Eurovision Song Contests. 25 Musikacts werden über mehrere Stunden gegeneinander antreten, während weltweit für gewöhnlich Millionen Menschen das Großevent auf dem Fernseher oder im Livestream verfolgen.In Wien herrscht derweil Ausnahmezustand: Wegen Israels Teilnahme sind Proteste angekündigt worden – auch vor der Stadthalle. Zudem haben mehrere Länder ihre Teilnahme abgesagt.Damit beginnen wir unseren Liveblog. Wir werden den Grand Prix und die Ereignisse in der österreichischen Hauptstadt eng begleiten. Herzlich willkommen!TickarooLive Blog Software












