PfadnavigationHomeRegionalesBayernSöder auf Katholikentag: «Ich war eine Schnitte»Stand: 18:03 UhrLesedauer: 2 MinutenDer CSU-Vorsitzende ist evangelisch.Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpaMarkus Söder spricht beim Katholikentag offen über seine Distanz zur Kirche in jungen Jahren. Nach dem Tod seiner Mutter gab es einen Wendepunkt.Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte nach eigenen Worten als junger Erwachsener nicht viel mit der Kirche am Hut. «Ich war damals schon eine Schnitte irgendwie. Ich dachte, mir kann keiner was», sagte er auf dem 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg. Der Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Marc Frings, hatte zuvor nach seinem Verhältnis zur Kirche gefragt.«Ich bin evangelisch», erklärte Söder vor rund 200 Zuhörern. «Religion gehörte neben Geschichte zu den sicheren Einser-Fächern bei mir», sagte er über seine Schulzeit. «Hat mich halt einfach interessiert, hat mich bewegt, hat mich immer berührt.»Tod der Mutter einschneidendDann habe es eine Phase in seinem Leben gegeben, als er etwa zwischen 18 und 22 Jahre alt gewesen sei, da habe ihn die Kirche «ein bisschen verloren». «Dann kam der Tod meiner Mutter, das war vier Wochen vor meiner ersten Landtagswahl. Das hat mich ziemlich aus der Bahn geschmissen. Sie war zwar lange krank, aber der Tod war nicht erwartet.»