Soziale Medien können helfen, psychische Erkrankungen zu entstigmatisieren. Ein aktueller Trend wie #SchizoTok zeigt aber, wie es besser nicht gehen sollte.
Unter dem Hashtag SchizoTok, einem Kofferwort aus Schizophrenie und Tiktok, finden sich aktuell Hunderte Videos von Menschen, die sich in mentalen Ausnahmezuständen zu befinden scheinen. Fremddiagnosen per Bildschirm verbieten sich generell, aber es liegt zumindest der Verdacht nahe, dass hier Menschen posten, die in diesem Moment nicht hundertprozentig Herr ihrer eigenen Sinne sind. Da sind Monologe, die erst einmal zusammenhanglos wirken, Clips von unvermittelten Emotionsausbrüchen, es wird viel geschrien.
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