Der neue Film über die Musiklegende Michael Jackson feierte im April in Berlin seine internationale Premiere und räumt seither an den Kinokassen ab. Jacksons Neffe Jaafar (29) spielt darin «Michael» den «King of Pop». Viele Mitglieder der Jackson-Familie liefen über den roten Teppich, doch andere gingen bei dem Projekt auf Distanz, darunter die Pop-Diva Janet Jackson. Sie feiert jetzt ein rundes Jubiläum - und was machen La Toya, Katherine, Prince, Bigi und Paris?JANET JACKSONJanet Jackson, das Jüngste der zehn Geschwister, wird am 16. Mai 60 Jahre alt. Nach dem 2009 im Alter von 50 Jahren gestorbenen «King of Pop» Michael Jackson, ist sie die erfolgreichste Sängerin des Jackson-Clans - mit fünf Grammys, mehr als 180 Millionen verkauften Tonträgern und Hits wie «All For You», «Together Again» und «That's the Way Love Goes». Sie geht regelmäßig auf Tour, im Juni steht eine Konzertreihe in Japan an. 2019 wurde sie in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen, bei der Vergabe der American Music Awards erhielt die Sängerin im vorigen Jahr den Icon Award. «Ohne respektlos sein zu wollen: aber ich betrachte mich nicht als Ikone», sagte Jackson bei der Zeremonie. «Unser Ruhm stellte sich als Ergebnis harter Arbeit und Hingabe ein.»Ihr Privatleben schottet die Pop-Diva gewöhnlich ab. 2017 brachte sie ihr erstes Kind zur Welt, den Sohn Eissa Al Mana. Vater des Kindes ist ein Unternehmer aus Katar, den Jackson 2012 geheiratet hatte. Kurz nach der Geburt ihres Sohnes kündigte das Paar allerdings an, sich scheiden zu lassen.Unfreiwillig war sie 2004 durch «Nipplegate» in die Schlagzeilen geraten: Sänger Justin Timberlake riss ihr damals beim Super Bowl vor Millionen TV-Zuschauern versehentlich das Leder-Bustier vom Leib und entblößte ihre Brustwarzen. Wochenlang war dies in Talkshows und Klatschblättern Thema.In dem neuen Spielfilm «Michael» werden mehrere Jackson-Geschwister von Schauspielern dargestellt, doch Janet Jackson kommt in dem Film überraschenderweise nicht vor. Warum fehlte die Pop-Diva auf der Leinwand und bei der Premiere? Eine klare Antwort gibt es nicht. Ihre ältere Schwester, Sängerin La Toya Jackson, sagte dem Filmblatt «Variety» bei der Premiere in Hollywood, Janet sei gefragt worden, aber «sie hat dankend abgelehnt, also muss man ihre Wünsche akzeptieren».LA TOYA JACKSONLa Toya Jackson, die am 29. Mai ihren 70. Geburtstag feiert, macht sich für das Biopic «Michael» stark. Bei der Premiere in Los Angeles schwärmte die Sängerin, dass ihr Neffe Jaafar «absolut fantastisch» ihren Bruder Michael verkörpert habe. 2019 war sie nach Berlin gereist, um dort für die Bühnenshow «Forever - King of Pop» zu werben. Ihren verstorbenen Bruder lobte sie damals in höchsten Tönen. «Wenn man das Wort Legende sagt - das ist es, was er war.»La Toya begann in den 1980er Jahren eine Solokarriere als Sängerin und Songwriterin, konnte aber an den Erfolg ihrer Geschwister Janet und Michael nie anknüpfen. Sie wirkt in Reality-Shows mit und macht mit Promi-Auftritten von sich reden, etwa im Dirndl beim Münchner Oktoberfest.KATHERINE JACKSONFamilien-Matriarchin Katherine Jackson ist am 4. Mai 96 Jahre alt geworden. Nach dem Tod von Michael hatte sie das Sorgerecht für dessen drei Kinder übernommen, so sah es das Testament des Popstars vor. Auch sein Vermögen hatte er seiner Mutter, seinen Kindern und wohltätigen Organisationen vermacht. Mehrmals ging Katherine seitdem vor Gericht, unter anderem wegen Geldstreitereien mit den Nachlassverwaltern.Fast 70 Jahre hielt ihre Ehe mit Joe Jackson - bis zu dessen Tod 2018 mit 89 Jahren. Der Jackson-Patriarch galt als unerbittlicher Manager der musikalisch begabten Familie, der seine Söhne Jackie, Tito, Jermaine, Marlon und Michael in den 1960er Jahren zu den Jackson 5 machte.PRINCE JACKSONPrince Jackson, mit 29 Jahren der älteste Sohn von Michael Jackson, arbeitete als Produzent von «Michael» eng an dem Film mit. Zur Weltpremiere kam er im April auch nach Berlin. An der kalifornischen Universität Loyola Marymount studierte er Betriebswirtschaft und begann als Produzent von Musikvideos eine Karriere im Showbusiness. Über die von ihm mitbegründete Organisation