Dominik Kahun ahnte, was auf die deutsche Mannschaft zum Auftakt der Eishockey -Weltmeisterschaft in der Schweiz zukommt. „Wir werden sehr viel laufen müssen“, sagte der Nationalstürmer vor der Partie gegen Finnland am Freitag.
Teams des viermaligen Weltmeisters gelten traditionell als defensiv stark und gut organisiert, alles folgt einem ausgeklügelten Sicherheitskonzept. „Ein bisschen wie ein Roboter“, sagte der deutsche Kapitän Moritz Seider und meinte es anerkennend: „Da sind alle kleinen Dinge bis ins Detail ausgefeilt.“ So wie im Jahr 2022, als die Finnen Olympiasieger und Weltmeister wurden.
In den vergangenen drei Jahren schieden sie stets im WM-Viertelfinale aus, aber nach der Olympia-Bronzemedaille in Mailand steckt sich das Team von Headcoach Antti Pennanen wieder höhere Ziele. „Sie haben den Anspruch, Weltmeister zu werden“, sagte Kahun.
Am Freitag unterstrichen die Finnen diese Ambition und besiegten das Team des Deutschen Eishockey-Bundes in Zürich 3:1 (1:0, 0:0, 2:1). „Die Mannschaft hat sehr engagiert gespielt“, sagte Bundestrainer Harold Kreis. „Wir hatten auch einige Chancen, aber die Finnen haben einen Weg gefunden, in zwei Überzahlsituationen zwei Tore zu schießen.










