Eine der beiden Hantavirus-Kontaktperson vom Kreuzfahrtschiff „Hondius“ aus Bayern darf ihre Quarantäne vorerst zu Hause statt im Krankenhaus verbringen. Die Entscheidung sei „aufgrund der fachlichen Einschätzung der Experten der München Klinik in Abstimmung mit Bayerns Task Force Infektiologie“ erfolgt, teilten das Bayerische Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit (LGL) und das Krankenhaus auf Anfrage mit.

Die Kontaktperson zeige weiter keine Symptome einer Hantavirus-Infektion und werde jetzt vom zuständigen Gesundheitsamt betreut, hieß es. Für die Quarantäne zu Hause sei „vorsorglich ein engmaschiges Betreuungsnetz durch die zuständigen Behörden vorbereitet und sichergestellt“ worden. Details nannten die Behörden mit Verweis auf den Persönlichkeitsschutz nicht.

Eine weitere Kontaktperson bleibt demnach vorerst weiter in der Infektiologie der München Klinik Schwabing, auch wenn sie bisher ebenfalls keine Zeichen einer Erkrankung zeigt. Nach Angaben des niederländischen Außenministeriums soll es sich um eine 65-Jährige handeln, die in engem Kontakt mit der deutschen Frau stand, die an Bord des Schiffes gestorben war. Die bayerischen Behörden machten unter Verweis auf den Persönlichkeitsschutz keine näheren Angaben zu der Person.