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Anleihen: Inflationssorgen sorgen für Turbulenzen an den Bondmärkten Steigende Ölpreise und neue Zinserhöhungsfantasien setzen Staatsanleihen weltweit unter Druck. Investoren verkaufen ihre Papiere, die Renditen steigen teils auf Mehrjahreshochs.
15.05.2026 - 17:16 Uhr US-Staatsanleihen haben an Wert verloren, ihre Renditen erreichen den Jahreshöchtswert. Foto: REUTERSAn den internationalen Anleihemärkten hat sich der Ausverkauf zum Wochenschluss deutlich verschärft. Auslöser sind wachsende Inflationssorgen, die Erwartung wieder steigender Leitzinsen und politische Risiken in Großbritannien. Die Kurse von Staatsanleihen gerieten am Freitag breit unter Druck, im Gegenzug zogen die Renditen kräftig an.Besonders im Fokus standen US-Staatsanleihen, sogenannte Treasuries. Die Rendite zehnjähriger Treasuries stieg auf rund 4,56 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit etwa einem Jahr. Auch US-Papiere mit zweijähriger Laufzeit rentierten mit 4,07 Prozent so hoch wie seit März 2025 nicht mehr. In Europa zog die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen um fast sechs Basispunkte auf rund 3,10 Prozent an. Italienische Staatstitel gleicher Laufzeit rentierten mit etwa 3,86 Prozent ebenfalls deutlich höher.Anleger trennten sich von Staatsanleihen, weil sie mit längerfristig hohen oder sogar weiter steigenden Zinsen rechnen. Der wichtigste Treiber bleibt der Ölpreis










