Zwei, die sich verstehen: Fifa-Boss Gianni Infantino (l.) und Mohammed bin Salman, hier auf einem Foto aus dem Oktober 2025

WM-Teilnehmer Saudi-Arabien beteiligt sich über seinen Staatsfonds (PIF) nun auch als Sponsor an der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. „PIF baut seine globale Präsenz im Sportbereich weiter aus, wobei Fußball im Zentrum dieses Wachstums steht“, sagte PIF-Vertreter Mohamed AlSayyad. Am Deal seien laut Fifa verschiedene Tochtergesellschaften des Fonds beteiligt, darunter die Savvy Games Group und Qiddiya City.

Der Fonds gehört nun zur dritten Kategorie der Fifa-Partner. Zur ersten zählen Unternehmen wie Adidas, Coca-Cola und Visa, seit 2024 auch der saudische Ölkonzern Saudi Aramco. Die zweite Kategorie umfasst Unternehmen aus den drei WM-Gastgeberländern. Finanzielle Details der Vereinbarung für Nordamerika und Asien wurden nicht genannt.

Mit dem neuen Deal vertieft Saudi-Arabien seine Beziehungen zum Weltverband Fifa weiter. Das von Kronprinz Mohammed bin Salman (40) regierte Land hatte zuvor den Zuschlag für die Ausrichtung der WM 2034 erhalten und war bereits Sponsor bei der letztjährigen Club-Weltmeisterschaft in den USA. Die Club-WM gilt als Prestigeprojekt von Fifa-Präsident Gianni Infantino (56).