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Während es zwischen Berlin und Washington gerade wieder mächtig knirscht, funktioniert die deutsch-amerikanische Freundschaft tief im Süden umso besser. Denn in Tuscaloosa wird sie mit jeder Menge Blech manifestiert und beim BBQ zelebriert.

SP-X/Tuscaloosa/Alabama. Wenn Dwight während der Mittagspause bei Sadie’s Diner auf den Parkplatz schaut, sieht er mehr als nur ein Auto. Der blaue ML 500, ein bisschen in die Jahre gekommen, steht da wie ein Denkmal. Kein offizielles, keines mit Sockel und Plakette. Sondern eines aus Blech und Erinnerungen. „Den haben wir hier gebaut“, sagt er und streicht mit der Hand über die Flanke, als wolle er prüfen, ob noch alles stimmt, bevor der Blick über den Highway schweift und an dem riesigen Stern hängen bleibt. Er thront über dem Areal von über Mercedes-Benz US International und steht für eine Fabrik, in der heute 6.000 Menschen alle 70 Sekunden ein neues SUV produzieren. „Bald 30 Jahre ist das her“, sagt Dwight mit erinnerungsschwerem Blick. – und doch wirkt es, als sei es gestern gewesen.