Der Pulitzerpreisträger Nicholas Kristof relativiert in der «New York Times» die Verbrechen der Hamas. Von einer Fehlleistung will das Weltblatt nichts wissenMit einem Artikel über angeblich systematische Vergewaltigungen palästinensischer Häftlinge in israelischen Gefängnissen sorgt der einflussreiche Kolumnist für einen Skandal. Das Timing ist kaum zufällig.Marc Neumann, Washington15.05.2026, 12.00 Uhr4 LeseminutenMedial-moralischer Superstar: Nicholas Kristof erhebt in seiner jüngsten «New York Times»-Kolumne unbewiesene Vorwürfe an die Israeli.Riccardo Savi / GettyUnter dem Titel «Das Schweigen zur Vergewaltigung der Palästinenser» entwirft Nicholas Kristof, Kolumnist der «New York Times», ein Schreckensszenario. Er spricht von systematischer sexueller Gewalt gegen palästinensische Häftlinge, ausgeübt vom israelischen Geheimdienst Shin Bet und von Gefängnisaufsehern. Palästinensische Männer, Frauen und Kinder, so schreibt Kristof, würden mit Unterstützung amerikanischer Steuergelder geschlagen, vergewaltigt, mit Schlagstöcken geschändet und sogar von Hunden penetriert.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.