BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenAbspielenPauseAbspielenWiederholen
Typischerweise fällt bei Kindern im zweiten Lebenshalbjahr auf, dass etwas nicht stimmt, bevor sie zu Kinderärztinnen wie Gwendolyn Gramer in der Klinik kommen: Säuglinge, die nicht mehr richtig gedeihen, sich nicht weiterentwickeln, manchmal sogar Fähigkeiten verlernen, die sie schon konnten – sich aufsetzen, gezielt greifen, krabbeln. Wenn die Diagnose – ein Mangel an Vitamin B12 – schließlich feststeht, ist es oft zu spät. Bis dahin, sagt die Kinderärztin und Stoffwechselspezialistin Gramer, hätten einige dieser Kinder bereits einen schweren Hirnschaden. »Der Grund dafür liegt meistens nicht beim Kind selbst«, sagt Gramer. »Sondern in einem Vitaminmangel, der mütterlich bedingt ist.« In vielen Fällen hatte die Mutter unbemerkt während der Schwangerschaft zu wenig Vitamin B12 im Blut, und dieser Mangel hat sich auf das Kind übertragen.
Sie können sich Artikel der ZEIT in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen.







