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Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat eine klare Vorstellung davon, wozu sich Kirche öffentlich äußern soll.

Weniger Zeitgeist, mehr Spiritualität: Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat die Kirchen dazu aufgerufen, sich nicht an «innerweltlichen Trends» zu orientieren. «Wenn Kirche sich um Verkehrsregeln kümmern will, dann kann sie das machen. Aber Kirche darf sich in der Wahrnehmung doch nicht darin erschöpfen. Wenn Kirche den Eindruck macht, sie sei wie ein Parteitag – ganz gleich welcher Partei –, wird sie nicht das erfüllen, was die Menschen in ihr suchen», sagte sie vor ihrem Besuch auf dem Katholikentag in Würzburg der «Augsburger Allgemeinen» (Freitag).

«Ich glaube wirklich: Viele Menschen erwarten von der Kirche vor allem spirituelle Impulse, nicht Austauschbarkeit oder Beliebigkeit. Wenn Kirche dem Zeitgeist gefallen und sich ständig neuen innerweltlichen Trends anpassen will, verliert sie ihr Alleinstellungsmerkmal», betonte Klöckner. «Kirche muss stattdessen sie selbst bleiben, über das Hier und Jetzt hinausweisen und Halt bieten in den grundlegenden Fragen, denen von Anfang und Ende des Lebens.»