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Sie war Vorreiterin des feministischen Aktionismus. Bei ihren Performances setzte sie oft ihren nackten Körper ein. Bis zuletzt kämpfte sie für die Gleichstellung der Geschlechter.

Die Empörung des Publikums bei ihrer Aktion «Genitalpanik» war riesig. Mit einer am Schritt aufgeschnittenen Hose spazierte Valie Export 1969 in München während eines Filmfestivals in einen Kinosaal und präsentierte ihr dichtes Schamhaar. Die Österreicherin wollte damit auf drastische Weise zeigen, dass Frauen oft nur als reine Lustobjekte dargestellt wurden. Ihre Performance gilt auch fast 60 Jahre später als Meilenstein des feministischen Aktionismus. Ihr Motto: «Kunst muss aggressiv sein.» Nun ist die Künstlerin mit 85 Jahren in Wien gestorben.

In der erweiterten Fotoserie «Aktionshose: Genitalpanik» hielt sie 1969 mit entblößter Scham und zerzauster Mähne zusätzlich ein Maschinengewehr in den Händen. Als Symbol der männlichen Macht, die den Frauen nicht zustand. Ihre Kunst zeigte das weibliche Geschlecht - im wahrsten Sinne des Wortes.