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Vor dem Brandenburger Tor in Berlin haben Menschen gegen häusliche Gewalt, Femizide und sexuelle Belästigung protestiert. Bei der Zahl der Teilnehmer gehen die Angaben von Organisatoren und Polizei weit auseinander.

Unter dem Motto „Männer gegen Gewalt“ ist am Donnerstag am Brandenburger Tor in Berlin gegen häusliche Gewalt, Femizide und sexuelle Belästigungen von Frauen protestiert worden. Damit sollte nach Angaben der Veranstalter ein Gegenakzent zu den üblichen Vatertagsfeiern am Himmelfahrtstag gesetzt werden. „Statt den Vatertag/Herrentag mit Alkohol und (sexualisierter) Belästigung zu feiern, setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Solidarität mit Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre und transgender Personen“, erklärte die Initiative „maennergegengewalt“.

Die Veranstalter sprachen von 3500 Teilnehmern, die sich bei Regen und Hagel auf dem Pariser Platz versammelt hatten, die Polizei von etwa 800. Redner waren unter anderem der Komiker und Moderator Aurel Mertz, die Autorin und Journalistin Daniela Sepehri und der Sänger und politische Aktivist Battal, der in seiner Kindheit und Jugend selbst häuslicher Gewalt durch seinen Vater ausgesetzt war.