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Mit einem Reformvorschlag zur Einkommensteuer will der Grünen-Politiker Andreas Audretsch für mehr Umverteilung sorgen. Besonders Gutverdiener sollen stärker zur Kasse gebeten werden, während der Grundfreibetrag steigt.
Der Grünen-Haushaltspolitiker Andreas Audretsch hat einen konkreten Vorschlag für eine Einkommensteuer-Reform mit höheren Sätzen für Vielverdiener und Entlastungen für Haushalte mit geringem Einkommen unterbreitet. Der reguläre Spitzensteuersatz von derzeit 42 Prozent solle ab einem Jahreseinkommen von 120.000 Euro auf 45 Prozent erhöht werden, schlug der fachlich zuständige Vizevorsitzende der Bundestagsfraktion in der „Rheinischen Post“ vor. Der Satz solle ab 250.000 Euro auf 48 Prozent steigen. Derzeit müssen Ledige ab knapp 278.000 Euro ein Zuschlag auf die Einkommensteuer zahlen - diese sogenannte Reichensteuer beträgt 45 Prozent.
Zur Entlastung schlug Audretsch vor, den Grundfreibetrag - also jenen Teil des Einkommens, der steuerfrei bleibt – um 500 Euro zu erhöhen. Derzeit beträgt er für Ledige gut 12.300 Euro. Der Arbeitnehmerpauschbetrag für berufliche Werbungskosten solle von derzeit 1.230 auf 1500 Euro erhöht werden.









