Bald leere Parkplätze vor den Fabriken? Nicht nur VW, Porsche und Zulieferer wie Conti verschärfen den Stellenabbau
Es war keine gute Woche für Beschäftigte in Deutschland: Nicht nur hat der Bundesrat der geplanten Entlastungsprämie seine Zustimmung verweigert und so verhindert, dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten bis zu 1000 Euro ohne Steuerbelastung zahlen können. Vor allem aber sorgte eine Welle von Stellenstreichungen und Sparmaßnahmen in den vergangenen Tagen für Schocks bei vielen Arbeitnehmern.
Der Jobabbau zieht sich durch alle Branchen: Der Baufinanzierer Interhyp plant laut Informationen des manager magazins, jeden zehnten seiner knapp 1600 Mitarbeiter zu entlassen. Die KI-Übersetzungsfirma DeepL gibt sogar einem Viertel ihrer Belegschaft den Laufpass und streicht 250 Jobs.
Noch stärker ist der Spardruck in der Autoindustrie: Europas größtem Autobauer steht das wohl härteste Sanierungsprogramm seiner Unternehmensgeschichte bevor, die Zukunft von vier deutschen Werken ist ungewiss . Zugleich will Volkswagens Entwicklungstochter IAV in Deutschland 1400 Stellen abbauen . Die VW-Tochter Porsche gab am Freitag obendrein bekannt, in einigen Randgeschäften die Reißleine zu ziehen und in verschiedenen Tochterunternehmen insgesamt 500 Jobs zu streichen.












