Mercedes spendiert seiner S-Klasse eine umfangreiche Renovierung. Der weltweite Bestseller im Luxussegment soll damit auch weiterhin den hohen Ansprüchen seiner Kunden Rechnung tragen. Das gilt für Antrieb und Komfort, genauso wie für Bedienung, Sicherheit und Fahrassistenz. SP-X/Hamburg. Mögen auch zwei britische Edelmarken die automobile Spitze markieren, ihre Modelle bleiben Nischenfahrzeuge für einige Wenige. Im Luxussegment gibt weltweit die S-Klasse von Mercedes den Ton an. Genaue Zahlen verraten die Stuttgarter nicht. Doch in guten Jahren unterschrieben schon mal rund 100.000 Kunden einen Kaufvertrag. Selbst BMW und Audi fahren mit 7er und A8 zulassungsmäßig weit hinterher.

Um auch in den kommenden Jahren die Pole Position zu halten, unterzieht Mercedes seiner Baureihe 223 knapp sechs Jahre nach dem Debüt einer intern genannten „Mopf“ (steht für Modellpflege). Und die fällt dieses Mal ziemlich deftig aus, nach Worten der Entwickler ist es „das umfassendste Update innerhalb einer S-Klasse-Generation“.

Maßgeblich gilt dies allerdings für Dinge unter dem Blechkleid. Denn äußerlich gibt sich der schwäbische Luxusliner zurückhaltend, lässt sich sein Facelift nicht groß anmerken. Wer genauer hinschaut, erkennt einen etwas größeren und jetzt beleuchteten Kühlergrill sowie neue Scheinwerfer mit doppelten Sternen als Tagfahrlicht. Auch die Rückleuchten sind in ihrer unteren Kontur neu und erhielten ein Stern-Innenleben. Wichtig war es den Designern, Status und Präsenz stärker hervorzuheben. Dazu zählt auch der beleuchtete Stern auf der Haube. Ihn gibt es jedoch nur auf Kundenwunsch. Ein Extra, das vor allem in Asien und Amerika regen Zuspruch finden dürfte.