PfadnavigationHomePanoramaBrandenburgMissbrauch von zwei Mädchen in Fürstenwalde – Ermittlungen, aber kein „dringender“ TatverdachtVeröffentlicht am 29.04.2026Lesedauer: 2 MinutenIm brandenburgischen Fürstenwalde ermittelt die Polizei gegen acht Jugendliche wegen Verdacht auf sexuellen Missbrauch von zwei Mädchen. Alle Beteiligten sind minderjährig. „Es wird versucht, die Puzzleteile zusammenzusetzen“, sagt Reporter Max Hermes.Zwei Mädchen sollen in Fürstenwalde von einer Gruppe Jugendlicher sexuell missbraucht worden sein. Knapp drei Wochen später ist vieles immer noch unklar. Um die mutmaßlichen Opfer zu schützen, wurden Verdächtige vorübergehend vom Schulunterricht ausgeschlossen.Nach dem mutmaßlichen Missbrauch von zwei Mädchen in Fürstenwalde (Landkreis Oder-Spree) wird weiterhin ermittelt. Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) WELT mitteilte, bestehe jedoch nach wie vor kein „dringender Tatverdacht“. Eine Gruppe Jugendlicher soll am 8. April die beiden Mädchen im Stadtpark erst bedrängt und dann gegen deren Willen sexuelle Handlungen an den beiden begangen haben, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt damals mitteilte.Die genaue Anzahl und der persönliche Hintergrund der mutmaßlichen Täter sind auch fast drei Wochen nach dem Vorfall noch unklar. Der Polizei sind acht Personen bekannt. Sie sind laut Staatsanwaltschaft deutsche, syrische, russische und Staatsbürger unbekannter Herkunft. Die mutmaßlichen Opfer und die Täter kannten sich offenbar, glauben die Ermittler. Laut dem Online-Portal „Apollo News“ besuchten fünf der Jugendlichen dieselbe Schule wie ihre späteren Opfer.Das Brandenburgische Bildungsministerium bestätigte WELT, dass auch im Schulkontext der Mädchen Maßnahmen ergriffen worden seien. Fünf Jugendliche wurden vorübergehend vom Unterricht ausgeschlossenVertreter der Polizei, des Schulamtes und der Schulpsychologie seien am ersten Tag nach den Ferien an der Schule der mutmaßlichen Opfer gewesen, um, so heißt es, um dem eventuell auftretenden „Gesprächs- und Beratungsbedarf“ von Schülern nachzukommen. Weiter heißt es: „Die tatverdächtigen Jugendlichen wurden – unter dem Gesichtspunkt des Opferschutzes – für die ersten fünf Schultage vom Unterricht ausgeschlossen.“ Diese Frist ist mittlerweile jedoch abgelaufen, alle Beteiligten dürften also wieder in der Schule sein. Da die Verfahrensbeteiligten Minderjährige sind, wurden weitere Angaben, etwa zum Alter der Mädchen oder der Beschuldigten, nicht erteilt.Lesen Sie auchDie Ermittlungen umfassen demnach Vernehmungen der mutmaßlichen Opfer und Zeugen. Außerdem werden sichergestellte Handys ausgewertet. Der Fall hatte damals insbesondere in den sozialen Medien zu zahlreichen Spekulationen geführt. krott mit dpa