PfadnavigationHomeSportFußball3. LigaUnterhaching will nicht aufsteigenVeröffentlicht am 29.04.2026Lesedauer: 2 MinutenDie dritte Liga ist wirtschaftlich eine Nummer zu groß für die SpVgg UnterhachingQuelle: picture alliance/foto2press/Sven LeiferUnterhaching spielt eine starke Saison in der Regionalliga Bayern, aufsteigen wird das Team aber nicht. Der Klub verzichtet auf die Relegationsspiele. Präsident Manfred Schwabl erklärt, warum.Regionalligist SpVgg Unterhaching nimmt an möglichen Aufstiegsspielen zur dritten Liga nicht teil. Das gab der Verein, der nach aktuellem Tabellenstand dazu berechtigt wäre, am Dienstag bekannt. Man hätte alle relevanten Kriterien abgewogen, hieß es. „Wir müssen realistisch sein und feststellen, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für einen Wiederaufstieg nicht gegeben sind“, erklärte Präsident Manfred Schwabl. Der 60-Jährige führte weiter aus, dass das für die Mannschaft, das Trainerteam und die Fans nach der starken Leistung in dieser Saison natürlich eine Enttäuschung wäre. „Die Perspektive auf einen Aufstieg in Liga 3 in den nächsten Jahren werden wir aber nicht aus den Augen verlieren“, sagte Schwabl. Im Kader der Unterhachinger stehen sehr viele junge Talente. Für eine Saison in der 3. Liga und den Klassenerhalt hätte der Klub namhafte Verpflichtungen tätigen müssen. Dies wäre bei den finanziellen Möglichkeiten des Klubs offensichtlich nicht möglich gewesen. Würzburger Kickers profitierenBei drei verbleibenden Spieltagen steht die vom Ex-Dortmunder Sven Bender trainierte Mannschaft zwei Punkte hinter dem Tabellenführer, der U23 vom 1. FC Nürnberg. Da Nürnbergs Zweitvertretung nicht für die dritte Liga gemeldet hat, wäre der Zweite zur Teilnahme berechtigt. Aktuell ist dies Unterhaching mit zwei Punkten Rückstand und einem Spiel mehr als Nürnberg II (69). Lesen Sie auchVom Hachinger Rückzug profitieren nun die Würzburger Kickers, die mit 66 Punkten auf Platz drei stehen und in die Spiele gegen den Meister der Regionalliga Nordost nachrücken. Denn neben den Kickers haben nur Wacker Burghausen und die Amateure des FC Bayern die Lizenz für die 3. Liga beantragt. Die Würzburger haben jedoch einen so großen Vorsprung, der in den verbleibenden drei Spielen nicht mehr aufgeholt werden kann. Lesen Sie auchIn der Regionalliga Nordost führt drei Spieltage vor dem Saisonende Lok Leipzig mit fünf Punkten Vorsprung vor Carl-Zeiss Jena die Tabelle an.step