PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsBis die Frontscheibe brichtAutoglas-ForschungVeröffentlicht am 23.04.2026Lesedauer: 5 MinutenMikroskopisch: Per Spezialkamera lässt sich der Schaden an einer Frontscheibe farblich darstellen. Dunkles Rot ist am schlimmstenQuelle: Rudolf Huber/SP-XSeit mehr als 30 Jahren forschen Wissenschaftler im walisischen Swansea in Sachen Glas. Eine Abteilung hat im Wortsinn die Autoscheiben im Visier. Wir sind der Frage nachgegangen, warum an dieser Uni scharf geschossen wird.SP-X/Swansea. Eine Windschutzscheibe hat es nicht leicht. Sie ist permanenten Klimabelastungen ausgesetzt – von eiskalt bis knallheiß. Sie wird beim Fahren durch feine Vibrationen und grobe Schläge gestresst. Regen, Schnee und Graupel und die damit verbundene Scheibenwischer-Arbeit machen sich bemerkbar. Und dann kommen auch noch besonders aggressive Attacken dazu: die durch Splitt, der von vorausfahrenden Autos aufgewirbelt wird. Ein lauter Knall – schon zeigt sich in der mehrschichtigen Verbundglas-Scheibe ein mehr oder weniger tiefer Krater. Ein Alarmsignal. Denn ohne entsprechende Gegenmaßnahmen läutet dieser kurze Moment das Ende der Windschutzscheibe ein.
Wie dieses Ende aussieht, wann es droht, welche Folgen es hat, wie man es verhindern kann und was wissenschaftlich gesehen in einer angeknacksten Scheibe vor sich geht: Das weiß man an einem Uni-Lehrstuhl im walisischen Swansea ganz genau. Seit Mitte der 1990er Jahre wird in der University of Wales Trinity Saint David in Sachen Autoglas geforscht. Und zwar am Wales Automotive Glass Research Centre (WAGRC). Mit im Boot ist mit der Belron International Ltd die Muttergesellschaft der in 36 Ländern agierenden Carglass-Gruppe.






