PfadnavigationHomePanoramaBerlinHund getötet – Behörden warnen vor „auffällig aggressivem Fuchs“Veröffentlicht am 17.04.2026Ein Rotfuchs blickt zu einem älteren Paar mit einem Hund (Archivbild)Quelle: picture alliance/dpa/Wolfram SteinbergSeit Ende Januar gab es in Berlin-Reinickendorf mehrere Angriffe auf Hunde und deren Halter. Der Täter: ein Fuchs. Das Bezirksamt nimmt die Vorfälle „sehr ernst“.Im nördlichen Berliner Bezirk Reinickendorf sorgt nach Angaben der Behörden ein „auffällig aggressiver Fuchs“ für Ärger. Seit Ende Januar seien mehrere Angriffe auf Hunde sowie vereinzelt auf Hundehalter gemeldet worden, teilte das Bezirksamt mit.Das Tier biss demnach im Bereich der Brusebergstraße und der Klamannstraße mehrfach freilaufende oder angeleinte Hunde. „Nach vorliegenden Erkenntnissen wurde ein Hund infolge eines Angriffs getötet“, teilte das Bezirksamt mit. Der bislang letzte gemeldete Vorfall habe sich am 12. April ereignet. „Die Vorfälle nehmen wir sehr ernst“, erklärte Bezirksstadtrat Sebastian Pieper (CDU). „Es handelt sich nach aktuellem Stand um ein einzelnes Tier, das nicht repräsentativ für die Fuchspopulation in der Stadt ist.“Lesen Sie auchWeitere Hinweise zu dem Fuchs aus der Bevölkerung an die zuständigen Stellen oder die Polizei seien für die Behörden wichtig. Wie es weiter hieß, plant das Ordnungsamt eine Informationsveranstaltung für die Bürger in dem fraglichen Kiez, der sich nahe einem großen Friedhof befindet. Die Behörden riefen die Bevölkerung zudem auf, Hunde stets anzuleinen und Abstand zu Wildtieren zu halten. Das Füttern von Füchsen sei verboten.dpa/jm