PfadnavigationHomeGeldVerbraucherWELT-KaufberaterIm Labor geprüft – Mit diesen Geräten sparen Sie Energie und KostenVon Charlotte BauerVeröffentlicht am 16.04.2026Lesedauer: 5 MinutenSmarte Thermostate, Steckdosen, Strommessgeräte und Beleuchtung setzen an den Stellen an, an denen im Alltag oft unbemerkt Energie verloren geht. Wir haben verschiedene Produkte zum Energiesparen getestet und stellen unsere Favoriten vor.Die Lage an den Energiemärkten bleibt angespannt. Konflikte sorgen für Unsicherheit, während die Preise für Strom und Gas auf einem hohen Niveau verharren. Und weitere Preisschwankungen sind nicht ausgeschlossen. Besonders vor diesem Hintergrund kann Sparen sinnvoll sein. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie auf Komfort verzichten müssen, denn moderne Technik unterstützt Sie dabei, Ihren Energieverbrauch besser zu verstehen und automatisch zu reduzieren. Wir haben Produkte getestet, mit denen Sie Ihren Verbrauch gezielt senken und Ihre Kosten nachhaltig reduzieren können. Sie arbeiten im Hintergrund, passen den Verbrauch automatisch an und sorgen so langfristig für spürbare Einsparungen. Darunter: smarte Thermostate, Steckdosen, Strommessgeräte und Beleuchtung. Gängige Produkte, die beim Energiesparen helfenSmarte Heizkörperthermostate können die Heizkosten um etwa zehn bis 15 Prozent senken, da sie die Temperatur automatisch regulieren.Smarte Steckdosen helfen dabei, unnötigen Stand-by-Verbrauch zu vermeiden und so Stromkosten einzusparen.Strommessgeräte machen sichtbar, welche Geräte besonders viel Energie verbrauchen.Smarte LED-Lampen benötigen bis zu 80 Prozent weniger Strom als klassische Glühbirnen und sparen zusätzlich durch Automationen Energie.Smarte Steckdose: FritzDect 210 für Balkon und GartenSmarte Steckdosen gehören zu den einfachsten Möglichkeiten, Stromkosten zu reduzieren. Sie unterbrechen den Stand-by-Verbrauch und helfen dabei, versteckte Stromfresser aufzudecken. Wer konsequent auf Stand-by verzichtet, kann seinen Energieverbrauch deutlich senken. In einem Drei-Personen-Haushalt mit etwa 4.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch lassen sich so rund 100 bis 150 Euro pro Jahr sparen.Die FritzDect 210 erfüllt genau diese Aufgabe und eignet sich auch für den Einsatz im Außenbereich. Sie ist seit 2017 am Markt und technisch weiterhin auf aktuellem Stand. Die Einrichtung erfolgt in wenigen Minuten über DECT, Voraussetzung ist eine FritzBox. Mit einer Leistung von bis zu 3.450 Watt eignet sie sich auch für größere Geräte.Im Test überzeugt sie mit hoher Messgenauigkeit. Die Abweichung liegt bei nur 0,3 Prozent im Vergleich zu Referenzgeräten. Die zugehörige App stellt alle Verbrauchsdaten übersichtlich dar, auch wenn Einspeisung und Verbrauch nicht getrennt ausgewiesen werden. Gerade im Zusammenspiel mit Balkonkraftwerken ist sie besonders gefragt.Dank Schutzklasse IP44 funktioniert sie zuverlässig auf Balkon oder Terrasse. Seit 2024 lässt sie sich zudem über das Fritz Smart Gateway in Systeme wie Apple Home integrieren.X4-Life Inspector III: Strommessgerät für mehr TransparenzViele Geräte laufen unbemerkt im Hintergrund und treiben die Stromkosten nach oben. Ein Strommessgerät schafft Klarheit: Es wird einfach zwischen Steckdose und Gerät gesteckt und zeigt direkt den Verbrauch an.Im Vergleichstest erzielt der X4-Life Inspector III die besten Ergebnisse. Mit einer Abweichung von nur 0,4 Prozent arbeitet er äußerst präzise. Alle wichtigen Daten werden direkt auf dem Display angezeigt. Nach Eingabe Ihres Strompreises berechnet das Gerät sogar die konkreten Kosten. So erkennen Sie sofort, wie viel einzelne Geräte im Alltag verbrauchen.Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten. Vier Tasten und ein gut lesbares Display sorgen für eine intuitive Nutzung. Einstecken, messen und gezielt optimieren.Smarte Heizungssteuerung für geringere Kosten: Aqara E1Oft läuft die Heizung, obwohl niemand zu Hause ist. Smarte Thermostate setzen genau hier an. Sie regulieren die Temperatur automatisch und heizen nur dann, wenn es notwendig ist. Studien zeigen, dass sich so etwa zehn bis 15 Prozent Heizenergie einsparen lassen. Bei jährlichen Heizkosten von 1.500 Euro entspricht das rund 150 Euro Einsparung.Der Aqara E1 Smart Radiator Thermostat zeigt im Test, dass auch preisgünstige Optionen überzeugen können. Er ist sauber verarbeitet, verfügt über ein gut ablesbares Display und arbeitet zuverlässig. Unterstützt werden Apple Home und Zigbee 3.0, was ihn besonders für bestehende Smart-Home-Systeme interessant macht.Im Alltag überzeugt vor allem die Steuerung per App. Sie erstellen Zeitpläne und Automationen, sodass sich die Heizung selbstständig an Ihren Tagesablauf anpasst. Ist niemand zu Hause, wird die Temperatur gesenkt. Kommen Sie zurück, ist es angenehm warm.Wer bereits Geräte von Aqara nutzt, kann das Thermostat problemlos integrieren und das System erweitern. Im Test zeigte sich lediglich, dass die Erkennung offener Fenster nicht immer zuverlässig funktioniert.Philips Hue für mehr Effizienz: Smarte Beleuchtung Smarte Beleuchtung verbindet Komfort mit Energieeinsparung. Sie steuern das Licht per App oder Sprachbefehl, dimmen es automatisch und legen Zeitpläne fest. So wird nur dann Licht genutzt, wenn es tatsächlich benötigt wird.Philips Hue gehört zu den bekanntesten Systemen im Bereich der smarten Beleuchtung. Die Lampen liefern ein gleichmäßiges Licht und überzeugen mit intensiven Farben. Das Sortiment reicht von klassischen Leuchtmitteln bis hin zu Lichtbändern und Außenbeleuchtung.Ein besonderes Highlight ist die Synchronisation mit Filmen oder Spielen, bei der das Licht dynamisch angepasst wird. Die Technik funktioniert zuverlässig und lässt sich in viele Smart-Home-Systeme integrieren. Für alle Funktionen wird jedoch eine zusätzliche Bridge benötigt.Unser Fazit: Kleine Technik mit großer WirkungHohe Energiepreise lassen sich nicht vermeiden, doch Sie können Ihren Verbrauch gezielt beeinflussen. Smarte Geräte zeigen Ihnen, wo Energie verloren geht, und helfen dabei, diese Verluste automatisch zu reduzieren.Ob Heizung, Steckdose oder Beleuchtung. Wer seinen Verbrauch kennt und aktiv steuert, kann spürbar sparen. Oft ergeben sich monatliche Einsparungen im zweistelligen Bereich. Kleine Investitionen führen so zu langfristig niedrigeren Kosten und mehr Kontrolle über Ihren Energieverbrauch.Im Alltag kann Energie unbemerkt verloren gehen. Wer seinen Verbrauch sichtbar macht, spart oft ohne großen Aufwand.Warum Sie dem WELT-Kaufberater vertrauen können: Der WELT-Kaufberater steht für aufwendige Tests und unabhängige Produktempfehlungen, die wirklich helfen. Dafür sorgt das Kompetenzcenter Tech & Mobility (gehört wie WELT zu Axel Springer) mit einer erfahrenen Fachredaktion und eigenem Testlabor. Seit Jahrzehnten stehen diese Experten mit ihren Tests unter anderem bei COMPUTER BILD und AUTO BILD für höchste Qualitätsstandards.Lesen Sie auch