PfadnavigationHomePanoramaBaden-WürttembergIslamlehrer steht wegen mutmaßlichen Missbrauchs von acht Kindern vor GerichtVeröffentlicht am 15.04.2026Lesedauer: 2 MinutenLandgericht Ellwangen (Baden-Württemberg)Quelle: Stefan Puchner/dpaDie Vorwürfe gegen einen Religionslehrer wiegen schwer. Der 35-Jährige soll in einem islamischen Schülerwohnheim acht Jungen sexuell missbraucht haben. Nun beginnt der Prozess.Ein islamischer Religionslehrer steht ab Mittwoch (9.15 Uhr) wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs und Vergewaltigung vor dem Landgericht Ellwangen. Der 35-Jährige soll sich in Giengen an der Brenz und im Raum Stuttgart in seiner Funktion als sogenannter „Hoca“ (auch: Hodscha) an acht Jungen vergangen haben. Ein Hodscha muss laut dem SWR, der ebenfalls berichtet, Gebete in arabischer Sprache beherrschen und Betende anleiten können. Eine akademische Ausbildung braucht es dafür nicht. Laut Anklage geht es um 27 Fälle. Der deutsche Staatsbürger sitzt seit Mitte Januar in Untersuchungshaft. Laut Gericht handelt es sich bei den Opfern um Kinder im Alter von 12 Jahren und älter. Es soll unter anderem zu Oralverkehr gekommen sein. Einzelne Kinder sollen den Vorwürfen nach teils bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt worden sein.Viele der Taten passierten laut „Tagesschau 24“, die sich dabei auf die Aussagen der Staatsanwaltschaft beruft, in einem islamischen Schülerwohnheim in Giengen an der Brenz (Kreis Heidenheim). Teils soll der Mann direkt bei den Kindern im Wohnheim übernachtet haben, berichtet der SWR. Tatorte sollen aber auch Stuttgart und die Stadt Heidenheim gewesen sein.Für den Prozess sind acht Verhandlungstage angesetzt worden. Die Kinder werden im Verfahren vermutlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit aussagen. Ein Urteil könnte im Mai fallen.dpa/krott
Baden-Württemberg: Islamlehrer steht wegen mutmaßlichen Missbrauchs von acht Kindern vor Gericht - WELT
Die Vorwürfe gegen einen Religionslehrer wiegen schwer. Der 35-Jährige soll in einem islamischen Schülerwohnheim acht Jungen sexuell missbraucht haben. Nun beginnt der Prozess.






