PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsLuxus für die LangstreckeMercedes EQS ModellpflegeVeröffentlicht am 14.04.2026Lesedauer: 4 MinutenMercedes hat den EQS geliftetQuelle: MercedesNach etwas über vier Jahre spendiert Mercedes seiner Elektro-Toplimousine EQS eine umfangreiche Modellpflege. Sie findet besonders unterm Blech statt. Mit einer Batteriefüllung sind jetzt über 900 Kilometer möglich. SP-X/Albufeira. Als Mercedes vor etwas über vier Jahren seinen EQS zu den Händlern schickte, galt die eigenwillig gestylte Luxuslimousine noch als eines der fortschrittlichsten Elektroautos am Markt, wenn nicht gar als das modernste überhaupt. Zudem war der EQS das erste BEV (Battery Electric Vehicle) von Mercedes, das auf einer eigens dafür entwickelten Plattform basierte. Die EVA2 (Electric Vehicle Architecture) sollte Entwicklern und Designern völlig neue Freiräume ermöglichen, die man mit einer auf E-Antrieb umgebauten S-Klasse niemals hätte erreichen können.
Doch die Rechnung ging nicht so auf, wie sich das die Marketing-Strategen von Mercedes vorstellten. Der EQS verkaufte sich mehr schlecht als recht. Besonders in China, dem mit Abstand größten Markt für E-Autos, hatte man sich deutlich mehr Zuspruch erwartet. Kritiker gaben sowohl dem One-Bow-Design (bogenförmige Silhouette) als auch der 400-Volt-Architektur die Hauptschuld. Letztere hat vor allem bei der Ladegeschwindigkeit das Nachsehen gegenüber den heutigen, in dieser Klasse gebräuchlichen 800 Volt.








