PfadnavigationHomePolitikAuslandNahost„Keine Spielchen“, warnt Vance – Doch gleich zu Beginn demonstrieren die Iraner ihre MachtVeröffentlicht am 11.04.2026Lesedauer: 5 MinutenDie amerikanische Delegation ist in Islamabad eingetroffen. Neben Vize-Präsident J.D. Vance führen der Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, die Gespräche.In Islamabad haben die Verhandlungen um ein Ende des Iran-Krieges begonnen. Die Forderungen der USA und des Iran liegen weit auseinander. Aber die Strategie des Regimes in Teheran zeichnet sich bereits ab.Zahlen sind manchmal auch eine Machtdemonstration. Ganze 71 Mitglieder umfasst die iranische Delegation, die in der Nacht auf Samstag auf dem Internationalen Flughafen von Islamabad gelandet ist. Angeführt von Parlamentssprecher Mohammed Bagher Ghalibaf, schien die Abordnung aus Teheran, die das Flugzeug verließ, kein Ende zu nehmen. Neben Außenminister Abbas Araghchi ist auch der Leiter des Nationalen Sicherheitsrates und der Chef der iranischen Zentralbank dabei. Die Liste ist lang. Noch etwas hatte die Verhandlungsmannschaft mitgebracht: Die klare Botschaft, dass der Iran sich auf der diplomatischen Bühne von Beginn an als Opfer in Szene setzt. Im Flugzeug hatte man Bilder von Mädchen auf die Sitze gelegt, die bei einem Luftangriff auf eine Schule im Süden des Landes zu Beginn des Krieges ums Leben gekommen sein sollen.