PfadnavigationHomeRegionalesHamburgOsterbotschaft„Dieser Tod darf nicht das Ende sein!“ – Fehrs' eindringlicher Appell für FriedenVeröffentlicht am 03.04.2026Lesedauer: 2 MinutenHamburgs Bischöfin Kirsten Fehrs ist auch Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche DeutschlandsQuelle: David Inderlied/dpaDie EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs mahnt, dass angesichts von Kriegen und Menschenrechtsverletzungen niemand wegschauen oder abstumpfen dürfe. Die Hamburger Bischöfin ruft zur Mitmenschlichkeit auf – und sieht in der Osterbotschaft eine besondere Quelle.Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, hat zum Karfreitag davor gewarnt, sich an das Leid und die Kriege in der Ukraine, im Nahen Osten und anderswo zu gewöhnen. „Wir dürfen uns nicht gewöhnen an die brennenden Städte und verwüsteten Landstriche, an den tausendfachen Tod durch Drohnen und Raketen. Wir dürfen uns nicht gewöhnen an Völkerrechtsbruch und Menschenrechtsverletzungen“, erklärte die Hamburger Bischöfin und fügte hinzu: „Das vergossene Blut klagt die Mächtigen an: Sucht Wege zu einem gerechten Frieden.“Selbst Mensch zu bleiben, muss uns ein dringendes Anliegen sein, „gerade weil die Populisten unserer Tage sich überbieten mit ihrer Hetze und ihrem Hass.“ Es sei daher ein Glück, „in einem Rechtsstaat zu leben, der auf einem Grundgesetz basiert, das die Würde eines jeden Menschen für unantastbar erklärt.“Lesen Sie auchDer Kreuzweg spüre dem Leiden von Jesus Christus nach – bis zu seinem Tod am Kreuz, so Bischöfin Fehrs weiter: „Und wir gehen mit. Wir stehen unter dem Kreuz und üben uns im Mit-Leiden. Buchstäblich. Denn für eine Haltung der Mitmenschlichkeit, die heute nur allzu schnell als emotionale Fehlentwicklung belächelt wird, braucht es tatsächlich Übung und wiederkehrendes Bewusstwerden.“ Sie rief dazu auf, Menschlichkeit zu leben, für andere da zu sein, „auch wenn man sich eher zurückziehen möchte vor lauter Furchtbarkeiten in dieser Welt“.Es sei „eine unfassbare Gnade, durch Jesu Tod erlöst zu sein“, erklärte Fehrs weiter. Der Tod am Kreuz werde zum Anfang einer neuen Hoffnung. Und mit Blick auf die Osterbotschaft von der Auferstehung Jesu werde klar: „Dieser Tod darf nicht das Ende sein! Gewalt und der Schrecken dürfen nicht das letzte Wort behalten. Nie. Nirgends.“„Elementare Quelle von Hoffnung“Auch zum Osterfest äußerte sich Fehrs und bezeichnete die Osterbotschaft angesichts von Krisen und Kriegen als elementare Quelle von Hoffnung und Halt. In ihrer vorab veröffentlichten Botschaft betonte sie, die „Abgründe der Welt“ seien nicht die ganze Wirklichkeit – darin liege die Kraft von Ostern. Die Auferstehung Jesu Christi sei eine der „machtvollsten Hoffnungsgeschichten“, die Christen kennen. „Not und Leid haben nicht das letzte Wort“, unterstrich die EKD-Ratsvorsitzende und Hamburger Bischöfin. „Mich berührt in diesem Jahr besonders, wie widerständig und kraftvoll dieser Osterruf ist: Die Zuversicht, dass das Leben siegt, inmitten all der Kriege und des Elends dieser Tage.“ Gott weise Hass und Vernichtung in die Schranken und habe dem Tod am Kreuz die Macht genommen.jlau
Osterbotschaft: „Dieser Tod darf nicht das Ende sein!“ – Fehrs' eindringlicher Appell für Frieden - WELT
Die EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs mahnt, dass angesichts von Kriegen und Menschenrechtsverletzungen niemand wegschauen oder abstumpfen dürfe. Die Hamburger Bischöfin ruft zur Mitmenschlichkeit auf – und sieht in der Osterbotschaft eine besondere Quelle.







