PfadnavigationHomePanoramaAnnektierte HalbinselRussisches Militärflugzeug stürzt auf der Krim ab – 29 ToteVeröffentlicht am 01.04.2026Lesedauer: 2 MinutenBei dem Absturz eines russischen Militärflugzeugs auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim sind nach Angaben der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Tass 29 Menschen ums Leben gekommen. WELT-Reporter Christoph Wanner berichtet.Ein Militärflugzeug der russischen Armee ist über der Krim abgestürzt. Alle 29 Insassen kamen ums Leben. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein technischer Defekt die Ursache sein. Hinweise auf einen Angriff gibt es bislang nicht.Bei dem Absturz eines russischen Militärflugzeugs auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim sind nach Angaben der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Tass 29 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Todesopfern seien sechs Besatzungsmitglieder und 23 Passagiere, berichtete Tass am Mittwoch unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. An den Trümmern des Flugzeugs vom Typ Antonow An-26 seien keinerlei Spuren eines äußeren Einschlags festgestellt worden.Die Behörden nahmen die Ermittlungen auf. Nach Angaben des Ermittlungskomitees stürzte die Maschine in einem bergigen Waldgebiet in der Nähe des Dorfs Kuibyschewo im Bezirk Bachtschissarai ab – unweit der Krim-Hauptstadt Simferopol. Ermittelt werde in dem Strafverfahren wegen Verstößen gegen die Sicherheitsvorschriften beim Flugbetrieb oder bei der Vorbereitung des Flugs. Im Einsatz seien Militärermittler und Kriminaltechniker, um die Ursachen des Absturzes zu klären.Lesen Sie auchZuvor hatte das Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass es am Dienstagabend gegen 18.00 Uhr Moskauer Zeit (17.00 Uhr MESZ) die Verbindung zu dem Flugzeug verloren habe. Das russische Militär nutzt die Krim für Angriffe auf die Ukraine, gegen die Moskau seit mehr als vier Jahren Krieg führt. Die Turboprop-Maschinen der Marke Antonow werden vom Militär auch als Transportflugzeuge eingesetzt.Russland hatte die ukrainische Halbinsel 2014 nach einem international nicht anerkannten Referendum annektiert. Vor mehr als vier Jahren startete Russland eine großangelegte Invasion der Ukraine. In dem seither andauernden Krieg greift die Ukraine unter anderem mit Drohnen auch immer wieder russische Ziele auf der Krim an.AFP/dpa/ceb/sebe