PfadnavigationHomePanoramaArche-SprecherSchüler verbergen Pausenbrot an Ramadan – „Ich finde es traurig, wie wir vor dem Islam kapitulieren“Veröffentlicht am 10.03.2026Lesedauer: 3 MinutenAn der Joseph-Beuys-Gesamtschule n Kleve sorgt eine Anweisung zum Ramadan für Diskussionen: Nicht-fastende Schüler sollen sich beim Essen wegdrehen. Wolfgang Büscher, Sprecher der „Arche“ in Berlin, fordert: „Wir müssen zu unseren Werten stehen.“Schüler sollen an einer Gesamtschule in Kleve während der Ramadan-Zeit ihr Pausenbrot verbergen, um muslimische Mitschüler nicht zu provozieren. Arche-Sprecher Wolfgang Büscher warnt davor, das Problem zu verharmlosen.Aufregung an der Josef-Boys-Gesamtschule in Kleve. Seit Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan wurde dort eine Anweisung erlassen, nach der Kinder sich beim Essen ihres Pausenbrotes von fastenden Kindern wegdrehen sollen.Dem vorausgegangen war laut „Bild“ ein Streit zwischen Schülern. Muslimische Mitschüler haben sich demnach vom Essen anderer provoziert gefühlt. Umgekehrt wollten sie dann anderen Kindern verbieten, auf dem Hof zu essen. Eltern berichteten demnach von Mobbing-Vorwürfen. So hätten einige Schüler „Würge- und Kotzgeräusche“ gemacht, wenn andere Kinder essen. Eine Mutter sagte der Zeitung: „Von unserer Tochter zu verlangen, sich beim Essen und Trinken wegzudrehen oder dies zu verbergen, stellt eine Einschränkung ihrer persönlichen Freiheit dar.“Der öffentliche Druck wurde inzwischen zu groß. Die Schule veröffentlichte eine Erklärung. Die Schulleitung sieht die Ursache nach eigener Darstellung in einer „teilweise nicht ganz eindeutigen Kommunikation“. Eine von der Schule veranlasste Klärung der Tatsachen habe „keine Hinweise auf ein grundsätzliches Problem“ ergeben. Gleichwohl wolle man die Hintergründe „gründlich aufarbeiten und klären“. Jede Form von Gewalt – „auch in Form von Mobbing“ – habe an der Schule keinen Platz.Lesen Sie auchWolfgang Büscher warnt bei WELT unterdessen davor, die Problematik zu ignorieren oder zu verharmlosen. „Ich finde es traurig, wie wir langsam vor dem Islam kapitulieren“, sagt der Sprecher der Arche Berlin. In den Archen habe er auch sehr viele Jugendliche, die tagsüber fasten müssen. „Aber natürlich dürfen wir als Deutsche dann auch unser Brot essen oder zu Mittag essen. Warum auch nicht? Wir nehmen in vielerlei Rücksicht auf den Islam.“ Büscher zeigt sich auch vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk enttäuscht. In diesem Jahr sind die Fastenzeit und der Beginn des Ramadan zusammengefallen. Gerade die öffentlich-rechtlichen Sender hätten minutenlange Beiträge über den Beginn des Ramadan gezeigt. Die Fastenzeit hingegen hätten sie überhaupt nicht erwähnt. Lesen Sie auchAn Schulen hat Fasten laut dem Arche-Sprecher generell nichts zu suchen. Kinder und Jugendliche seien keine kleinen Erwachsenen. „Sie müssen essen, dann können sie sich konzentrieren, dann können sie lernen“, sagt Büscher. „Aber wir sollten auch für die westlichen Werte kämpfen, uns auch um die christlichen Werte kümmern und nicht vor dem Islam kapitulieren.“Lesen Sie auchAuf die Frage, wie groß der Druck auf nicht-muslimische Schüler inzwischen sei und ob die Schule in Kleve angemessen auf die Vorwürfe reagiert habe, antwortet Büscher: „Der Druck ist immens.“ Ältere Jugendliche würden jüngere Schüler zum Fasten drängen. Den Grund dafür sieht Büscher im politischen Islam, der sich in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland ausgebreitet habe. Dieser sei anders als der familiäre Islam, den es in Deutschland schon 30, 40 Jahre lang gebe und gar nicht aufgefallen sei. Jetzt würden Kinder des politischen Islam aber Druck auf deutsche Kinder ausüben. „Sie sind oft an Schulen in der Mehrzahl mit 90, 95 Prozent“, merkt Büscher an.Kreuze verschwinden, Gebetsräume werden eingerichtetDeshalb sei es so wichtig, dass an Schulen klar für westliche und christliche Werte eingetreten werde. „Es kann nicht sein, dass Kreuze aus den Schulen verschwinden müssen, aber Gebetsräume für Muslime dürfen wir einrichten“, findet der Arche-Sprecher. Wenn die Gesellschaft in Deutschland vor dem Islam kapituliere, würden zudem immer mehr Wähler in Richtung AfD abwandern. „Wir müssen zu unseren Werten stehen“, fordert Büscher. „Wenn wir das nicht tun, werden wir auch von diesen Kindern und Jugendlichen verlacht.“ Für diese Kinder gebe es nur Ungläubige – alle, die nicht dem Islam angehörten. „Ich kann wirklich nur bitten, dass wir kämpfen, dass wir uns für unsere westliche Kultur weiter starkmachen“, mahnt Büscher.saha
Kleve: Streit um Pausenbrote an Ramadan – „Ich finde es traurig, wie wir vor dem Islam kapitulieren“ - WELT
Schüler sollen an einer Gesamtschule in Kleve während der Ramadan-Zeit ihr Pausenbrot verbergen, um muslimische Mitschüler nicht zu provozieren. Arche-Sprecher Wolfgang Büscher warnt davor, das Problem zu verharmlosen.






