PfadnavigationHomePolitikDeutschlandBundeskanzler Merz„Werde nicht anfangen, mit dem amerikanischen Präsidenten zu streiten“Veröffentlicht am 06.03.2026„Wir sind und bleiben auf Zeit auf die Amerikaner angewiesen“, betont MerzQuelle: Kay Nietfeld/dpaBeim Treffen mit Donald Trump attackierte dieser die Nato-Partner Spanien und Großbritannien scharf. Bundeskanzler Merz rechtfertigt nun, warum er dabei auf eine Konfrontation verzichtete.Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sein Agieren beim Besuch des Weißen Hauses in Washington verteidigt. „Wenn da die Kameras laufen, dann werde ich nicht anfangen, mit dem amerikanischen Präsidenten zu streiten“, sagte er in Stockach beim Wahlkampfabschluss der CDU für die Landtagswahl in Baden-Württemberg. Der ein oder andere habe ihm vorgeworfen, zu freundlich gewesen zu sein.Merz hatte US-Präsident Donald Trump Anfang der Woche im Weißen Haus getroffen. Im Fokus standen unter anderem der Iran-Krieg und Handelsfragen.Er konzentriere sich bei den Beziehungen zu den USA weiter auf die gemeinsamen Werte, erklärte Merz. Denn klar sei: Bei der Verteidigung des europäischen Kontinents „sind und bleiben wir auf Zeit auf die Amerikaner angewiesen“.Lesen Sie auchDer Kanzler war bei zwei Wahlkampfabschlüssen im Südwesten mit CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel unterwegs. Neben Stockach nördlich des Bodensees wollte er auch im oberschwäbischen Ravensburg Halt machen. An diesem Sonntag wird in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt.dpa/doli