PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsBWM weicht eine Stufe zurückHochautomatisiertes Fahren Veröffentlicht am 23.02.2026Lesedauer: 2 MinutenBMW verzichtet auf hochautomatisiertes FahrenQuelle: BMWHochautomatisierte Fahrfunktionen sollte eigentlich aus der Oberklasse langsam in die Volumensegmente diffundieren. Das hat erst einmal nicht geklappt. SP-X/Köln. Nach Mercedes streicht nun auch BMW seinen Assistenten für hochautomatisiertes Fahren. Die in der Oberklassemodellen der Marke angebotene Technik ist zu teuer, bringt zu wenig Vorteile und findet offenbar nicht genug Kunden.

Einem Bericht der Branchenzeitschrift „Automobilwoche“ zufolge wird BWM seinen erst 2024 eingeführten „Personal Pilot L3“ nach dem Lifting der 7er-Reihe Ende April nicht mehr anbieten. Statt der sogenannten Level-3-Technik stufen die Münchner ihren Assistenten auf Level 2 zurück. Das heißt, dass die Nutzer dem Fahrzeug das Bremsen, Lenken und Gas geben überlassen können, aber nicht mehr dauerhaft den Blick von der Straße wenden dürfen. Zeitunglesen oder ähnliche Beschäftigungen sind dann am Steuer anders als auf Level 3 nicht erlaubt.

Zuvor hatte Mercedes sich bei seinem „Drive Pilot“ in der S-Klasse ebenfalls von Level 3 verabschiedet. Die Technik war bei den beiden Premiumherstellern optional erhältlich, kostete aufgrund des hohen technischen Aufwands beim Kauf einen höheren vierstelligen Betrag. Der Nutzen war im Gegenzug überschaubar: Die hochautomatisierten Fahrfunktionen sind nur auf bestimmten Autobahnstrecken und bei niedrigem Tempo nutzbar.