PfadnavigationHomeRegionalesHamburgTarifverhandlungenWarnstreik bei Busunternehmen VHHVeröffentlicht am 16.02.2026Lesedauer: 2 MinutenEin 24-Stunden-Warnstreik wird für Ausfälle bei den Buslinien der VHH sorgen.Quelle: Christian Charisius/dpaWeil sich die Tarifparteien nicht einig sind, kommt es beim VHH zu einem Warnstreik. Das bedeutet Einschränkungen im Busverkehr. Betroffen sind Hamburgs Osten und angrenze Teile Schleswig-Holsteins.Fahrgäste der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) müssen sich am Mittwoch alternative Möglichkeiten suchen, um an ihre Ziele zu gelangen. Im Tarifkonflikt bei dem Busunternehmen hat die Gewerkschaft Verdi zu einem Warnstreik aufgerufen, wie Verdi und VHH mitteilten.Zwischen Mittwoch 3.00 Uhr und Donnerstag 3.00 Uhr kann es den Angaben zufolge zu Einschränkungen und Ausfällen auf zahlreichen Linien kommen, vor allem im Hamburger Osten sowie in den schleswig-holsteinischen Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn.Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine 35-Stunden-Woche und Urlaubsgeld in Höhe eines halben Monatslohns für die Mitarbeiter. Die Verhandlungen gehen am 26. Februar weiter.Die VHH haben nach eigenen Angaben rund 3.000 Mitarbeiter, etwa 800 Busse und bezeichnen sich als das drittgrößte kommunale Busunternehmen Deutschlands. Die VHH sind zu knapp 95 Prozent im Besitz der Stadt Hamburg, den Rest halten die Landkreise Pinneberg, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg über eine Beteiligungsgesellschaft.Warnstreik auch im ElbtunnelDer 24-stündige Warnstreik bei der Autobahn GmbH des Bundes hat am Freitag zu zähfließendem Verkehr im Elbtunnel geführt. Auch nördlich und südlich des Hamburger Tunnels stockte der Verkehr auf der A7, wie die Verkehrsleitzentrale auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Im Stadtgebiet waren zeitweise Straßen verstopft. Die Autobahn GmbH bewertete die Verkehrslage rund um den Tunnel am Nachmittag als „angespannt“, wie ein Sprecher der Autobahn GmbH sagte. Stau habe sich nicht gebildet. Fahrtzeiten verlängerten sich um 15 Minuten. Gewerkschaften verhandeln mit der Autobahn GmbHZu dem Warnstreik aufgerufen hatte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi). Verdi und der Beamtenbund verhandeln mit der Autobahn GmbH über die Bezahlung der Beschäftigten. Die Gewerkschaften fordern, dass die Beschäftigten mindestens 300 Euro mehr im Monat als bislang bekommen. Die Verhandlungen sollen in einer dritten Runde am Mittwoch und Donnerstag in Berlin fortgesetzt werden. Zwei statt drei Spuren je Richtung befahrbarIm Elbtunnel können normalerweise je Richtung drei Spuren befahren werden. Wegen des Warnstreiks waren je zwei Spuren geöffnet. Auch die Lärmschutztunnel Schnelsen und Stellingen, die nördlich des Elbtunnels liegen, waren von dem Warnstreik betroffen. jlau
Warnstreik bei Busunternehmen VHH - WELT
Weil sich die Tarifparteien nicht einig sind, kommt es beim VHH zu einem Warnstreik. Das bedeutet Einschränkungen im Busverkehr. Betroffen sind Hamburgs Osten und angrenze Teile Schleswig-Holsteins.






