PfadnavigationHomePolitikDeutschlandFlüchtlingeSpahn will Kooperation mit Türkei und Libanon für Syrer-RückführungVeröffentlicht am 07.02.2026Immer mehr Asylsuchende verlassen Deutschland freiwillig mit staatlicher Unterstützung. 2025 nutzten rund 16.500 Menschen das Programm, darunter viele Syrer. Kritik am Programm gibt es von der AfD.Unionsfraktionschef Jens Spahn bringt eine Rückkehr-Initiative für syrische Flüchtlinge ins Gespräch und schlägt dafür eine Kooperation mit der Türkei und dem Libanon vor. Ziel sei es, durch gemeinsamen Wiederaufbau Anreize für die Rückkehr zu schaffen.Unionsfraktionschef Jens Spahn schlägt eine Kooperation mit der Türkei und dem Libanon vor, um mehr syrische Flüchtlinge zur Rückkehr in die Heimat zu bewegen. „Die drei Länder Türkei, Libanon und Deutschland haben mit Abstand die meisten Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen“, sagte der CDU-Politiker „Bild“. Man habe ein gemeinsames Interesse, dass möglichst viele in ihre Heimat zurückkehren könnten. „Wir sollten beim Wiederaufbau Syriens und mehr Anreizen zu Rückkehr kooperieren. Die Türkei und der Libanon haben in der direkten Nachbarschaft im Zweifel bessere Kenntnisse über die Lage vor Ort, wir verfügen über finanzielle Möglichkeiten“, so Spahn. „Dies kann man verbinden.“ Der Unionsfraktionschef war am Freitag von einer dreitägigen Reise in die Region mit Stationen in Israel, Zypern und Libanon zurückgekehrt. Lesen Sie auchSpahn bekräftigte seine Forderung, dass syrische Flüchtlinge bereits während des Wiederaufbaus in ihre Heimat zurückkehren sollten. „Wenn es in der Heimat eine Perspektive auf Stabilität und Frieden gibt, muss man Deutschland verlassen. Unterschiede in den Lebensverhältnissen allein sind kein Bleibegrund“, sagte er. Nötig sei „eine nachvollziehbare Perspektive, durch den Wiederaufbau für sich selbst und seine Familie ein gutes Leben haben zu können“. Wer keinen dauerhaften Aufenthaltstitel habe, müsse Deutschland absehbar verlassen.dpa/krö
Flüchtlinge: Spahn will Kooperation mit Türkei und Libanon für Syrer-Rückführung - WELT
Unionsfraktionschef Jens Spahn bringt eine Rückkehr-Initiative für syrische Flüchtlinge ins Gespräch und schlägt dafür eine Kooperation mit der Türkei und dem Libanon vor. Ziel sei es, durch gemeinsamen Wiederaufbau Anreize für die Rückkehr zu schaffen.






