PfadnavigationHomeSportFußballturnier in den USA„Sport darf nicht instrumentalisiert werden“ – Bundesregierung lehnt WM-Boykott abVeröffentlicht am 03.02.2026Spielen oder nicht spielen? Kritiker fordern einen WM-BoykottQuelle: SWR/picture alliance/Sportpics/Marc SchuelerZuletzt hatten sich Stimmen aus der Politik gemehrt, die einen Boykott der Fußball-WM in den USA forderten. Die Bundesregierung spricht sich dagegen aus. Die zuständige Staatssekretärin erinnert an die Weltmeisterschaft in Katar.Die Bundesregierung hat sich nach Angaben von Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, gegen einen möglichen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ausgesprochen. „Das unterstützen wir nicht“, sagte die CDU-Politikerin in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“. Darauf habe man sich innerhalb des Bundeskabinetts verständigt.Zur Begründung verwies Schenderlein auf die außenpolitische Linie der deutschen Regierung gegenüber den USA. „Der Sport darf dafür nicht instrumentalisiert werden“, sagte sie. Zudem finde die WM nicht nur in den Vereinigten Staaten statt, sondern auch in Kanada und Mexiko.„Das war keine gute Situation“, sagt Schenderlein über die WM in KatarSchenderlein erinnerte an die Debatte rund um die vergangene WM in Katar, als die damalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser mit einer „One Love“-Binde auf der Tribüne saß und sich die deutsche Elf beim Mannschaftsfoto auf dem Feld den Mund zuhielt. „Das war keine gute Situation, die da entstanden ist“, sagte die 44-Jährige.Rund um den Konflikt zwischen den USA und den europäischen Nato-Staaten wegen Donald Trumps Besitzansprüchen auf Grönland hatte es zum einen Stimmen aus der Politik gegeben, dass man eine WM-Teilnahme überprüfen müsse. Auch St.-Pauli-Klubchef Oke Göttlich erklärte, dass man wegen des Verhaltens des US-Präsidenten über einen Boykott zumindest diskutieren müsse.dpa/gub
WM-Boykott in den USA: „Sport darf nicht instrumentalisiert werden“, sagt die Bundesregierung - WELT
Zuletzt hatten sich Stimmen aus der Politik gemehrt, die einen Boykott der Fußball-WM in den USA forderten. Die Bundesregierung spricht sich dagegen aus. Die zuständige Staatssekretärin erinnert an die Weltmeisterschaft in Katar.











