PfadnavigationHomeRegionalesBerlin & BrandenburgNach Stromausfall: Grüne drängen auf bessere KrisenvorsorgeVeröffentlicht am 27.01.2026Lesedauer: 2 MinutenBerlin muss sich nach Überzeugung der Grünen besser auf Krisen und Katastrophen vorbereiten. (Archivbild)Quelle: Carsten Koall/dpaBerlin ist nach Überzeugung der Grünen nicht auf Krisen vorbereitet. Die Fraktion setzt sich für funktionierende Katastrophenschutzpläne, ein Notfallregister und klare Zuständigkeiten ein.Berlin muss nach Einschätzung der Grünen möglichst schnell deutlich mehr für den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz tun. Die Stadt sei auf Krisen nicht ausreichend vorbereitet, heißt es in einem Positionspapier, das die Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus erarbeitet hat. Kernziel müsse die Sicherheit und das Wohl aller Berlinerinnen und Berliner sein. «Der Bevölkerungsschutz darf nicht erst dann an Bedeutung gewinnen, wenn der Ernstfall bereits eingetreten ist.»Nach Einschätzung des Grünen-Fraktionsvorsitzenden Werner Graf hat der Berliner Senat den Bevölkerungsschutz jahrelang vernachlässigt. «Wer Berlin wirklich sicher machen will, muss jetzt Strukturen, Zuständigkeiten und Vorsorge grundlegend neu ordnen», forderte er.