PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsDas Pony für ProfisFord Bronco im GeländeVeröffentlicht am 27.01.2026Lesedauer: 4 MinutenWir reiten mit dem Bronco ins Abenteuerland: Ziel ist der Offraod-Park nahe Masia PerlardaQuelle: FordIm Nordosten Spaniens liegt ein Paradies für ambitionierte Geländewagenfahrer. Offroad wird hier nicht erklärt, nicht beworben und schon gar nicht inszeniert. Es ist einfach da. In dieser schroffen Landschaft zeigt der Ford Bronco, wofür er gebaut wurde.SP-X/Masia Pelarda. Wir müssen es pragmatisch sehen. Auch die Stadt ist im Prinzip überbautes Gelände. Nur eben für klassische Offroad-Abenteuer denkbar ungeeignet. Entsprechend wehren sich Autos wie der Ford Bronco mit jeder Faser ihres rustikalen Blechkörpers gegen jegliche Form des klassisch deutschen Verkehrsszenarios. Für die 4,81 Meter Schwermetall, gegossen in Retro-Look, sind die Grenzen der Großstadt wie ein zu enger Käfig. Typen wie der Bronco müssen an die Luft. Und das wird bei uns immer schwerer. Offroadfahren ist längst aus dem deutschen Alltag verschwunden. Was früher selbstverständlich war, ist heute streng reglementiert. Waldwege sind gesperrt, Feldwege tabu, selbst harmlose Abstecher enden schnell vor Verbotsschildern. Wer echtes Gelände erleben will, muss auf ausgewiesene Offroad-Parks ausweichen. Der Mammutpark in Stadtoldendorf, der Offroadpark Langenaltheim, der Fürsten Forest Powerpark in Fürstenau oder das Camp4Fun am Nürburgring bieten legale Möglichkeiten, das eigene Fahrzeug im Gelände zu bewegen. Professionell organisiert, sicher und kontrolliert – aber es bleibt ein abgegrenztes Erlebnis. Man fährt Offroad, weil man es darf, nicht weil es sich natürlich ergibt.