PfadnavigationHomeRegionalesSachsen-AnhaltSven Schulze: Was ich von Reiner Haseloff gelernt habeVeröffentlicht am 11.01.2026Lesedauer: 3 Minuten«Ich habe von ihm gelernt, dass man vielleicht über manche Dinge noch mal eine Nacht schläft, bevor man sie entscheidet», sagt Sven Schulze (CDU) über Reiner Haseloff (CDU). (Archivbild)Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert/dpaSven Schulze will Reiner Haseloff als Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt ablösen. Welche Erfahrungen und Werte er von seinem Vorgänger mitnimmt – und was er anders machen will.Es ist ein paar Jahre her, da hat Reiner Haseloff (CDU) einmal grob skizziert, was sein Nachfolger mitbringen muss. Dieser müsse den Nachweis erbringen, dass er es kann, stellte der Regierungschef nüchtern fest. In diese Rolle will CDU-Landeschef Sven Schulze nun bereits im Januar schlüpfen und den aktuell dienstältesten Ministerpräsidenten Deutschlands vorzeitig im Amt beerben.Zuletzt hat Haseloff betont, dass Schulze «Erfahrung und Format» mitbringe, um den Übergang hinzubekommen. Außerdem stehe Schulze wie er selbst für eine klare Abgrenzung zur AfD. Doch was hat sich Schulze von Haseloff abgeguckt?Beide fragen gerne: «Wo kommen Sie her?»Auffällig ist, dass Schulze in Gespräche ähnlich einsteigt wie der Ministerpräsident. «Wo kommen Sie her?», fragt Haseloff gerne. Diese Frage stellt inzwischen auch Schulze häufig. Anschließend reden beide gerne in aller Ausführlichkeit über die Vorzüge des Landes. «Wir beide brennen für unsere Heimat Sachsen-Anhalt. Manchmal schießen wir damit vielleicht ein Stück übers Ziel hinaus», sagt Schulze. «Aber lieber so, als wenn man sich irgendwo vorwerfen lassen muss, dass man zu wenig macht.»