PfadnavigationHomePanoramaUnwetterwarnungWintersturm „Elli“ bringt Schnee und gefährliche Glätte – Bahn hebt Zugbindung aufVeröffentlicht am 09.01.2026Lesedauer: 4 MinutenSturmtief „Ellie“ bringt Schnee, Eis und starke Winde nach Deutschland. Schulen bleiben vielerorts geschlossen, die DB hat die Zugbindung aufgehoben. Gerrit Schröder, Alina Quast, Thorsten Kremers und Lutz Stordel berichten.Sturmtief „Elli“ trifft am Freitag Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst erwartet bis zu 20 Zentimeter Neuschnee und warnt vor glatten Straßen. Züge fallen aus, Schulen sind dicht. Der Überblick.Wintersturm „Elli“ bringt Deutschland Eiseskälte, Glätte und so viel Schnee wie lange nicht. An vielen Stellen kann es extrem rutschig werden. Für weite Teile Norddeutschland gelten Unwetterwarnungen, viele Schulen bleiben dicht. Erste Auswirkungen des Sturmtiefs sind schon zu spüren. Ein Überblick:Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet „von Südwesten aufkommende, teils kräftige Schneefälle“, die sich bis zur Elbe ausbreiten. Bei stürmischem Ostwind sind Schneeverwehungen möglich, was zu größeren Behinderungen auf den Verkehrswegen führen kann, wie der Wetterdienst warnt. Im Süden und Westen Deutschlands soll der Schnee – bei ebenfalls stürmischem, aber aus südwestlichen Richtungen wehendem Wind – am Morgen rasch in Regen übergehen. Dann wird es sehr glatt.In einem Streifen von der Nordsee bis in den Osten hinein können verbreitet um die 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen. Den meisten Schnee erwartet der Deutsche Wetterdienst für die sogenannten Staulagen der Mittelgebirge. An den Seiten der Berge, die dem Wind zugewandt sind, können 20 Zentimeter Neuschnee fallen, wie die Meteorologen in Offenbach am Morgen prognostizierten.Alle Entwicklungen zum Wintersturm „Elli“ in Deutschland im Liveticker.Und: „Ein Großteil des Schnees fällt dabei innerhalb von drei bis 6 Stunden – gebietsweise Unwetter!“, heißt es im Wetterbericht von 5.00 Uhr. Am Nachmittag und Abend sollen die Schneefälle dann allmählich nachlassen, dann werden nur noch wenige Zentimeter Neuschnee erwartet.Lesen Sie auchEntwarnung gibt es für Brandenburg und Berlin: Nach Angaben des DWD wird in der Nordhälfte Brandenburgs und in Berlin deutlich weniger Schnee herunterkommen als vorhergesagt. Die Unwetterwarnung vor starkem Schneeverwehungen sei für Berlin und Brandenburg aufgehoben. Nur für den Landkreis Prignitz im äußersten Nordwesten bestehe die Warnung noch.Glätte und Unfälle auf den StraßenAutofahren kann bei diesen Wetterverhältnissen hochgefährlich sein, der DWD warnt vielerorts vor spiegelglatten Straßen. In der Nacht kam es bereits zu ersten Unfällen aufgrund der Glätte.In Baden-Württemberg rutschte ein Bus einen Hang hinunter. Dabei verletzten sich laut der örtlichen Polizei drei Menschen leicht. Etwa zwei Dutzend Lastwagen fuhren sich auf der schneebedeckten Autobahn 7 im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen fest. Wie ein Polizeisprecher sagte, rückte in der Nacht unter anderem das Technische Hilfswerk (THW) zum Freischleppen aus.