PfadnavigationHomePanoramaSatiriker„Ich habe mich wie ein Arschloch verhalten“ – El Hotzo bereut Geständnis über toxisches VerhaltenVeröffentlicht am 08.01.2026Lesedauer: 2 MinutenSebastian Hotz alias El HotzoQuelle: Bernd von Jutrczenka/dpaSeine derben Tweets – etwa zum Kirk-Attentat oder zu seinem manipulativen Verhalten in Beziehungen – hatten für El Hotzo oft direkte Konsequenzen: mehrere Shitstorms, etliche Strafanzeigen, Jobverlust. In einem Gespräch mit dem „Spiegel“ räumt er nun Fehler ein.Der Autor und Satiriker Sebastian Hotz hat sein im Dezember 2024 veröffentlichtes Bekenntnis über manipulatives Verhalten in Beziehungen als Fehler bezeichnet. Im Gespräch mit dem „Spiegel“ sagte der 29-Jährige: „Diese Öffentlichkeit hat niemandem geholfen, das irgendwie zu verarbeiten.“Hotz habe die mediale Resonanz seines Geständnisses unterschätzt: „Das öffentliche Echo wirkte für mich etwas absurd, weil ich kann mir keine Welt vorstellen, in der mein Privatleben derart viel Raum einnehmen sollte.“Lesen Sie auchHotz hatte vor einem Jahr zugegeben, Ex-Partnerinnen manipuliert und in Beziehungen gelogen und betrogen zu haben. In dem Interview sagte er nun: „Ich habe mich in meinen 20ern wie ein Arschloch verhalten in Beziehungen.“Das Bekenntnis war damals breit rezipiert worden und sorgte für Diskussionen über Doppelmoral und performativen Feminismus. Der Satiriker beschrieb die damalige Situation rückblickend als eine „sehr unangenehme Zeit“, in der er unter privatem Druck gestanden habe und „mit allem aufräumen“ wollte.Der 29-jährige Satiriker sprach zudem über die Grenzen von Satire und Cancel Culture als Geschäftsmodell. Die Kunstfigur El Hotzo sei „ein wenig ein Arschloch“, daher habe er sich vorgenommen, in diesem Jahr weniger zynisch zu werden. Lesen Sie auchEin Kommentar von zum Attentat auf Donald Trump vor rund einem Jahr hatte die Justiz lange beschäftigt. In einem Post verglich Hotz die Schüsse auf Trump mit dem „letzten Bus“ und kommentierte: „Leider knapp verpasst.“ Ergänzend schrieb der 29-Jährige: „Ich finde es absolut fantastisch, wenn Faschisten sterben.“ Die Beiträge löschte Hotz kurz danach, doch brach ein Shitstorm in den Online-Medien los, und es gab etliche Strafanzeigen gegen ihn. Eine unmittelbare Konsequenz war, dass der öffentlich-rechtliche ARD-Sender Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) die Zusammenarbeit mit Hotz beim Jugendradiosender Fritz beendete.Seine derben Scherze hatten für Hotz auch direkte berufliche Konsequenzen: Der ARD-Sender Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) beendete daraufhin die Zusammenarbeit mit ihm beim Jugendsender Fritz. Kurz danach sagte ARD Kultur eine Literaturveranstaltung mit Hotz ab. rct
El Hotzo „Ich habe mich wie ein Arschloch verhalten“ – Satiriker bereut Geständnis über toxisches Verhalten - WELT
Seine derben Tweets – etwa zum Kirk-Attentat oder zu seinem manipulativen Verhalten in Beziehungen – hatten für El Hotzo oft direkte Konsequenzen: mehrere Shitstorms, etliche Strafanzeigen, Jobverlust. In einem Gespräch mit dem „Spiegel“ räumt er nun Fehler ein.






