Es ist Dienstag, einen Tag bevor der deutsche Staat einem Mann den Prozess macht, der im Internet Witze für Studenten schreibt. Sebastian Hotz hat sich für den Termin einen dunkelgrünen Anzug bei Peek & Cloppenburg gekauft. Er wird ihn am Abend in seiner Wohnung anprobieren und dabei sein einminütiges Plädoyer einstudieren, das er vor dem Amtsgericht Tiergarten halten wird. Auch für den Gerichtssaal hat Hotz einen Gag vorbereitet. Wie könnte es anders sein.
Freispruch für Satiriker El Hotzo: Kommt ein Clown vors Gericht
Kann man den Wortkünstler Sebastian Hotz vor Gericht verurteilen, weil sein Satire-Alter-Ego „El Hotzo“ Trump auf Twitter den Tod wünschte? Ein Treffen rund um den Prozess in Berlin, wo das Vorhaben scheiterte.






