PfadnavigationHomePanoramaStraßenbahn in DresdenZwei Syrer nach Messerangriff auf Amerikaner angeklagtVeröffentlicht am 02.01.2026Wenige Stunden nach Veröffentlichung der Fahndung hat sich der mutmaßliche Haupttäter der Messerattacke in einer Dresdner Straßenbahn gestellt. Der 20-jährige Syrer wählte am Nachmittag den Notruf und nannte seinen Standort. WELT-TV-Reporter Lutz Stordel berichtet aus Dresden.Nach dem brutalen Messerangriff auf einen US-Amerikaner in einer Dresdner Straßenbahn erhebt die Staatsanwaltschaft nun Anklage gegen zwei 21-Jährige. Die Syrer sollen nicht nur für die Tat vom August verantwortlich sein, sondern auch für weitere Gewalt- und Diebstahlsdelikte.Gut vier Monate nach dem Messerangriff in einer Dresdner Straßenbahn hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei 21-Jährige erhoben. Den beiden Männern wird gefährliche beziehungsweise schwere Körperverletzung vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Über die Zulassung der Anklage entscheidet das Landgericht Dresden. Die Männer sollen in der Nacht zum 24. August einen 20-jährigen US-Amerikaner am Neustädter Markt in einer Straßenbahn angegriffen haben. Er ging laut vorherigen Angaben dazwischen, als die beiden Männer Frauen in der Bahn belästigten.Lesen Sie auchEiner der beiden 21-Jährigen schlug laut Anklage zunächst auf den US-Amerikaner ein und verletzte ihn dabei im Gesicht. Kurz danach kam demnach der zweite Angreifer hinzu und fügte ihm mit einem Messer tiefe Schnittverletzungen an Lippe, Nase und Mund zu. Der 20-Jährige musste operiert werden. Seine Narben bleiben dauerhaft sichtbar.Körperverletzungen und räuberischer DiebstahlDen beschuldigten Syrern werden in der Anklage weitere Straftaten vorgeworfen. Dabei handelt es sich unter anderem um mehrere zum Teil gefährliche Körperverletzungen. Einem der Beschuldigten legt die Staatsanwaltschaft zudem besonders schweren räuberischen Diebstahl zur Last.Beide sind geringfügig vorbestraft und befinden sich weiter in Untersuchungshaft. Ein Beschuldigter ist teilweise geständig, der andere machte bislang keine Angaben.dpa/krö