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Vision Pro: Apple fährt offenbar Produktion seiner VR-Brille zurück Die Vision Pro ist als Hoffnungsträger für Apple gestartet. Doch die Nachfrage bleibt schwach. Nun reagiert der Konzern einem Bericht zufolge und streicht auch das Werbebudget zusammen.

01.01.2026 - 08:55 Uhr Artikel anhörenApple Vision Pro: Bislang nur schleppender Absatz. Foto: dpaCupertino. Apple fährt die Produktion und das Marketing für seine Mixed-Reality-Brille Vision Pro deutlich zurück. Damit reagiere der Technologiekonzern auf die schwache Nachfrage, berichtet die „Financial Times“. Dem Bericht zufolge wurden seit dem Marktstart 2024 gerade einmal 390.000 Exemplare der Brille verkauft. Apple selbst veröffentlicht keine Verkaufszahlen.Der chinesische Fertigungspartner Luxshare hatte die Produktion der Vision Pro bereits Anfang vergangenen Jahres eingestellt, nun drosselt Apple den Angaben zufolge auch die eigene Herstellung. Darüber hinaus habe der US-Konzern das digitale Werbebudget für die Vision Pro in Märkten wie den USA und Großbritannien in diesem Jahr um mehr als 95 Prozent zusammengestrichen, heißt es in dem Bericht weiter.Marktforscher gehen davon aus, dass Apple im wichtigen Weihnachtsquartal gerade einmal 45.000 Geräte der Vision Pro ausliefern konnte. Im Vergleich mit Bestsellern wie dem iPhone, dem iPad oder Macbooks bringt das Geschäft mit den VR-Brillen damit kaum etwas ein. Die Vision Pro ist derzeit in 13 Ländern erhältlich, eine weitere internationale Expansion blieb 2025 aus. In Deutschland liegt der Einstiegspreis bei 3.699 Euro.Analysten sehen mehrere Gründe für den schwachen Absatz: den hohen Preis, das sperrige Design und eine begrenzte Auswahl an speziell für VisionOS entwickelten Anwendungen. Kritiker bemängeln zudem das hohe Gewicht, den Tragekomfort bei längerer Nutzung und die vergleichsweise kurze Akkulaufzeit.Apple hatte im Oktober eine überarbeitete Version mit leistungsstärkerem Chip und einer besseren Batterie vorgestellt und plant laut Marktbeobachtern eine günstigere Variante. Konkurrent Meta kommt mit seinen deutlich günstigeren Quest-Geräten aktuell auf einen Marktanteil von 80 Prozent im Geschäft mit VR-Brillen. bay Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt