PfadnavigationHomePodcastsInside USAPodcast zur US-PolitikEnergie, Infrastruktur, Krieg – das sind die Risiken 2026 für EuropaVeröffentlicht am 30.12.2025Lesedauer: 2 MinutenQuelle: picture alliance/Christian OhdeEuropa droht der Verlust eines verlässlichen Partners: Die USA unter Donald Trump ziehen sich sicherheitspolitisch zurück, während hybride Angriffe auf kritische Infrastruktur zunehmen. Was das für 2026 bedeutet.Außerdem sprechen US-Korrespondentin Stefanie Bolzen und Wim Orth über eine Bewegung, die in den USA immer prominenter wird: die Pro-Natalisten.
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Hier bekommen Sie einen ersten Eindruck von der Folge:In der aktuellen Folge von „This is America“ geht es um die sicherheitspolitischen Herausforderungen für Europa im Jahr 2026 – und welche Rolle die USA unter Donald Trump dabei spielen.Die Einschätzungen sind deutlich: Europa steht vor einer neuen geopolitischen Realität. Laut einer aktuellen Studie des European University Institute gehören hybride Angriffe auf kritische Infrastrukturen zu den wahrscheinlichsten Bedrohungen. Dazu zählen Cyberattacken, Sabotageakte auf Bahnstrecken oder Unterseekabel sowie militärische Provokationen im Luftraum. Auch russische Operationen in Nicht-Nato-Staaten rücken verstärkt in den Fokus.Verstärkt wird die Bedrohungslage durch einen sicherheitspolitischen Rückzug der USA aus Europa. Bereits im Vorjahr hatte die Studie diesen Trend als wahrscheinlichstes Szenario vorausgesagt – eine Einschätzung, die sich nun bestätigt. Auch 2026 bleibt die Sorge bestehen, dass Washington seine Schutzgarantien infrage stellt. Besonders deutlich wird das im Verhältnis zu Russland, aber auch in Bezug auf einen möglichen Angriff Chinas auf Taiwan. Die Signalwirkung: Wenn die USA Taiwan nicht mehr verteidigen, könnte auch Europa nicht mehr auf amerikanischen Beistand zählen.Fehlende Resilienz und zunehmende SpaltungVeronica Anghel vom European Univerity Institute warnt zudem vor einer mangelnden Resilienz Europas gegenüber hybriden Angriffen. Besonders kritisiert wird die fehlende Fähigkeit, beschädigte Infrastrukturen schnell zu reparieren. Ohne robuste Schutz- und Wiederherstellungsmechanismen seien viele Staaten verwundbar – nicht nur militärisch, sondern auch zivilgesellschaftlich.Ein weiterer Risikofaktor: die politisch motivierte Einflussnahme aus dem Westen selbst. Inzwischen kommen Desinformationskampagnen nicht nur aus Russland, sondern auch aus den USA. Persönliche Äußerungen führender amerikanischer Politiker lassen erkennen, dass gezielte Destabilisierungen europäischer Demokratien – etwa durch Unterstützung rechtspopulistischer Parteien – Teil strategischer Überlegungen sein könnten.Welchen Weg Europa wählt, um seine Souveränität zu wahren, und wie sich der transatlantische Zusammenhalt weiterentwickelt, bleibt offen. Klar ist: 2026 wird ein Schlüsseljahr für die Sicherheitsarchitektur des Kontinents.







