Startseite
Unternehmen
Lufthansa: „Ich würde derartig detaillierte Koalitionsvereinbarungen abschaffen“ Karl-Ludwig Kley sieht einen „Drang zum Regelungs-Tsunami“ in der Politik. In einem Feld hält der Aufsichtsratschef der Lufthansa die Leistung der Bundesregierung aber für beachtlich.
Peter Brors, Jens Koenen 22.12.2025 - 10:48 Uhr Artikel anhörenKarl-Ludwig Kley Foto: Lufthansa, Dpa [M]Frankfurt. Es war eines der eher ungewöhnlichen Gespräche, das Anfang Dezember wenige Tage vor dem EU-Gipfel im sogenannten Lufthansa Aviation Center, der Konzernzentrale, stattfand. Karl-Ludwig Kley, der Aufsichtsratsvorsitzende des Unternehmens, wollte sich im Interview mit dem Handelsblatt zur Wirtschafts- und Luftfahrtpolitik äußern. So war es vereinbart.Doch schnell wurde klar, wie sehr der 74-jährige Manager mit der ihm selbst auferlegten Aufgabe kämpfte. Der für gewöhnlich scharfe Analytiker versuchte, den richtigen Ton, die richtige Balance zwischen Kritik und vorsichtigem Lob für die Politik zu finden, ohne als einer der ewigen „Motzer“ dazustehen.Gut zwei Stunden wurde diskutiert – mit manch überraschender Aussage. Beim Bürokratieabbau sieht Kley mehr Fortschritte als vermutlich die meisten Bürgerinnen und Bürger. Bei der EU sieht er Konstruktionsfehler und wünscht sich eine Art Kontrollinstanz. Dagegen wenig überraschend: Die Lufthansa hält der 74-Jährige für unverzichtbar.Lesen Sie hier das Interview mit Karl-Ludwig Kley: Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt






