PfadnavigationHomeWirtschaft„Sehr enttäuschend“Lufthansa-Chef droht mit Streckenstreichungen – und macht der Bundesregierung VorwürfeVeröffentlicht am 24.09.2025Flugbegleiterinnen der Deutschen Lufthansa AG am Flughafen in MünchenQuelle: Sven Hoppe/dpaWegen hoher Standortkosten warnt Lufthansa-Chef Jens Ritter vor weiteren Streckenstreichungen in Deutschland. Die Airline sehe sich möglicherweise gezwungen, die Flugzeuge woanders einzusetzen. Von der Bundesregierung ist er enttäuscht.Lufthansa-Airlines-Chef Jens Ritter hat angesichts gestiegener Standortkosten mit der Stilllegung weiterer Flugverbindungen von deutschen Flughäfen gedroht. „Wenn Verbindungen unrentabel werden, sind wir gezwungen, Strecken zu reduzieren und die Flugzeuge woanders einzusetzen“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Die Liste der Flughäfen, die wir aus betriebswirtschaftlicher Sicht in den Blick nehmen müssen, ist lang: Bremen, Dresden, Köln, Leipzig, Münster, Nürnberg, Stuttgart – um nur einige zu nennen.“Ritter zeigte sich auch enttäuscht über nicht gehaltene Ankündigungen der Bundesregierung. „Es ist sehr enttäuschend, dass die Bundesregierung im Haushaltsentwurf für 2026 keinerlei Entlastung für Flüge ab Deutschland plant“, sagte er. In ihrem Koalitionsvertrag hatten Union und SPD noch Zugeständnisse an die Branche festgehalten.Lesen Sie auchUnion und SPD hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, die „luftverkehrsspezifischen Steuern, Gebühren und Abgaben“ zu reduzieren und „die Erhöhung der Luftverkehrsteuer“ zurückzunehmen. Diese Erhöhung war im Mai 2024 in Kraft getreten. Für Kurzstrecken stieg die Steuer pro Ticket von 12,48 auf 15,53 Euro, bei Mittelstrecken von 31,61 auf 39,34 Euro, bei Langstrecken von 56,91 auf 70,83 Euro.AFP/lay
Lufthansa-Chef droht mit Streckenstreichungen – und macht der Bundesregierung Vorwürfe - WELT
Wegen hoher Standortkosten warnt Lufthansa-Chef Jens Ritter vor weiteren Streckenstreichungen in Deutschland. Die Airline sehe sich möglicherweise gezwungen, die Flugzeuge woanders einzusetzen. Von der Bundesregierung ist er enttäuscht.








