PfadnavigationHomePS WELTAuto-Newse-Schwalbe vor dem AusGovecs stellt InsolvenzantragVeröffentlicht am 26.11.2025Lesedauer: 2 MinutenIm Frühjahr 2025 hat Govecs zu Testfahrten mit der neuen e-Schwalbe ins polnische Wroclaw geladen. Doch nun steht Govecs vor dem AusQuelle: GovecsGovecs ist insolvent. Die Münchner E-Roller-Schmiede hatte hochfliegende Pläne mit der elektrischen Schwalbe. Doch nun droht der Absturz. SP-X/München. Die Govecs AG hat beim Amtsgericht München Insolvenzantrag gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Gericht Rechtsanwalt Michael Jaffé. Er übernimmt nun die Vermögensüberwachung und soll Optionen für eine Fortführung prüfen oder eine geordnete Abwicklung des für die e-Schwalbe bekannten Zweiradherstellers vorbereiten. Auf der Webseite des Unternehmens heißt es: „Die Govecs AG hat am 24.11.2025 einen Insolvenzantrag gestellt. Im Rahmen des laufenden Verfahrens können wir, sowie unsere externen Servicepartner, derzeit keine Garantie- oder Gewährleistungsleistungen erbringen.“
Govecs wurde 2009 gegründet, 2011 debütierte mit dem GO!S ein erster Elektroroller mit bis zu 80 km/h Höchstgeschwindigkeit. Es folgten weitere Modelle mit E-Antrieb, die allerdings oft schon nach wenigen Jahren wieder vom Markt verschwanden. Für besonderen Aufmerksamkeitsschub sorgte 2019 der Marktstart der e-Schwalbe, die optisch stark an den DDR-Klassiker angelehnt ist, technisch jedoch auf einen elektrischen Antrieb setzt. Dieser stammte zunächst von Bosch. Der Konzern stellte jedoch während der Corona-Jahre sein Geschäft mit E-Rollerantrieben ein – Govecs stand ab 2022 ohne Motorenlieferant da.






