PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsWie geht es weiter bei Volkswagen?Ein Konzern in der Krise Veröffentlicht am 12.02.2026Lesedauer: 7 MinutenDer Hersteller steckt in der Krise, Werksschließungen und Massentlassungen stehen zur DispositionQuelle: VWSinkende Absatzzahlen, Konkurrenz aus China, Probleme bei der E-Wende: Bei Volkswagen könnte 2026 zum Schicksalsjahr werden. SP-X/Köln. Wie man gute Autos baut, müssen sie in Wolfsburg – dem Stammsitz der Volkswagen AG – eigentlich wissen. Ob Käfer, Bulli oder Golf: Seit gut 80 Jahren liefert der Konzern Kraftfahrzeuge in alle Welt. Europas größter Automobilhersteller umfasst heute zehn Marken von Audi und Skoda über VW Nutzfahrzeuge bis zu Porsche und Bentley. Die gigantische Produktvielfalt reicht vom bezahlbaren Kleinwagen bis zur Luxuslimousine.

Und doch sind über dem Stammwerk in Wolfsburg und den anderen VW-Standorten dunkle Wolken aufgezogen. Der Hersteller steckt in der Krise, Werksschließungen und Massentlassungen stehen zur Disposition. Der Grund: Die Autos verkaufen sich nicht mehr so gut wie früher. Zwar ist Volkswagen in Deutschland noch immer unangefochtener Marktführer, die Stammmarke VW kam 2025 auf rund 560.800 abgesetzte Pkw und damit auf einen Marktanteil von knapp 20 Prozent. Doch weltweit verzeichnet der Konzern Absatzrückgänge. Vor allem die für VW wichtigen Märkte in China und den USA bremsen die Verkäufe aus. Besonders heftig trifft es Porsche, wo die Verkäufe 2025 um zehn Prozent einbrachen. VW-Konzerchef Oliver Blume hat inzwischen reagiert: Anfang des Jahres beendete er seine Doppelrolle und gab den Vorstandsvorsitz der kriselnden Porsche AG auf.